Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus petiolatus
Auch bekannt als: Ranunculus petiolatus
Schon von weitem fällt der Langstielige Hahnenfuß (Ranunculus petiolatus) durch seine glänzenden, gelben Blüten und die namensgebenden, auffällig lang gestielten Blätter auf. In deinem Garten ist diese heimische Art besonders wertvoll, um feuchte Senken oder Uferzonen ökologisch aufzuwerten. Da er in Deutschland zu Hause ist, fügt er sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und bietet unserer Tierwelt eine vertraute Struktur. Auch wenn keine spezifischen Daten zu einzelnen Bestäubern vorliegen, bereichert er als standorttypische Pflanze die Lebensgemeinschaft an deinem Gartenteich. Du schaffst mit ihm einen wichtigen Lebensraum in Bereichen, die für viele andere Pflanzen zu nass wären. Setze ihn einfach an eine dauerhaft feuchte Stelle und schaue ihm beim Wachsen zu.
Heimischer Feuchtzonen-Spezialist für leuchtend gelbe Akzente am Teichrand.
Der Langstielige Hahnenfuß leistet einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt in feuchten Gartenbereichen. Da er in Deutschland heimisch ist, ist er fest in die regionalen Stoffkreisläufe integriert. Insekten nutzen die offenen Blüten gerne als Landeplatz, um leicht an Nektar und Pollen zu gelangen. Auch wenn keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Wildbienen vorliegen, ist die Pflanze ein Baustein der Lebensgemeinschaft für wasserliebende Kleintiere. Im Winter bieten die verbliebenen, abgestorbenen Pflanzenteile wertvolle Versteckmöglichkeiten für wirbellose Tiere. Er trägt somit zur ökologischen Vernetzung und Stabilität deines Gartenbiotops bei.
Da der Langstielige Hahnenfuß als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du im Familiengarten vorsichtig sein. Die Pflanze enthält, wie fast alle Hahnenfußgewächse, Stoffe, die bei Kontakt mit der Haut oder beim Verzehr Reizungen auslösen können. Ein achtsamer Umgang oder das Tragen von Gartenhandschuhen bei Pflanzarbeiten schützt dich und deine Familie zuverlässig.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle für den Langstieligen Hahnenfuß einen Standort, der dauerhaft feucht bis nass ist.
Ein Platz direkt am Teichrand oder in einer Sumpfzone ist ideal für diese Art.
Der Boden sollte nährstoffreich und eher schwer, also lehmig oder tonig sein.
Die optimale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist.
Da die Art in Deutschland heimisch ist, ist sie vollkommen winterhart und benötigt keinen Frostschutz.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die natürliche Selbstaussaat an geeigneten Stellen.
Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht erforderlich; lass die Pflanzenteile über den Winter als Schutz stehen.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) - beide teilen die Liebe zu nassen Standorten und ergänzen sich wunderbar in der frühen Jahreshälfte.
Die Kombination fördert eine stabile Pflanzengesellschaft im Uferbereich deines Gartens.
Der Langstielige Hahnenfuß (Ranunculus petiolatus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt Lebensräume wie Moore, Sumpfwiesen oder Grabenränder. Typisch für diesen Vertreter der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales) ist die ausdauernde, krautige Wuchsform. Morphologisch zeichnet er sich durch seine gelben Schalenblüten (offene, napfförmige Blütenform) aus, deren Kronblätter einen charakteristischen Fettglanz zeigen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →