Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus propinquus
Auch bekannt als: Ranunculus propinquus
An ihren glänzenden, gelben Schalenblüten und den tief fingerförmig eingeschnittenen Blättern lässt sich die Art (Ranunculus propinquus) sofort erkennen. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten derzeit noch nicht vorliegen, bieten die offenen Blüten eine leicht zugängliche Nahrungsquelle für Schwebfliegen und Käfer. Als Gärtner profitierst du von der Robustheit und der unkomplizierten Art dieser Pflanze. Hast du schon einen Platz für diesen charmanten gelben Wildling reserviert?
Ein robuster gelber Farbtupfer aus den Bergen für feuchte Gartenstellen.
Da für diese spezifische Art aktuell keine Beziehungsdaten in der Datenbank hinterlegt sind, stützen wir uns auf ihre allgemeine Funktion als Hahnenfuß-Vertreter. Die schalenförmigen Blüten sind wichtige Anlaufstellen für Pollenfresser wie Schwebfliegen (Syrphidae) und kleine Käfer. In naturnahen Gärten Österreichs trägt sie zur floristischen Vielfalt bei und unterstützt so das lokale Netz aus Bestäubern. Da sie keine spezialisierten Ansprüche an ihre Besucher stellt, dient sie als verlässliche Nahrungsquelle für eine breite Palette an Insekten. Ihre Samenstände können über den Winter stehen gelassen werden, um Bodenlebewesen Deckung zu bieten.
Bitte beachte, dass die Pflanze nicht kindersicher ist. Wie fast alle Hahnenfußgewächse enthält sie Inhaltsstoffe, die bei Hautkontakt oder Verzehr zu Reizungen führen können. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris), der jedoch ebenfalls giftig ist, weshalb beim Umgang mit diesen Arten generell Vorsicht geboten ist.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Aug
Standort: Suche einen Platz in der Sonne oder im lichten Halbschatten, wo die Pflanze ausreichend Licht bekommt.
Boden: Ideal ist eine Erde, die Feuchtigkeit gut hält und nicht so schnell austrocknet, ähnlich einer feuchten Wiese.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze von März bis Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Tiefe: Achte beim Einpflanzen darauf, dass der Wurzelballen bündig mit der Erdoberfläche abschließt.
Pflege: Die Pflanze ist sehr genügsam und benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Dünger.
Rückschnitt: Ein Rückschnitt der verblühten Stängel ist nur nötig, wenn du die Selbstaussaat im Garten einschränken möchtest.
Vermehrung: Am einfachsten vermehrst du sie durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr.
Winter: Die oberirdischen Teile sterben im Herbst ab, während die Pflanze im Boden überdauert.
Schutz: Ein Winterschutz ist nicht erforderlich, da die Art an das Klima in Österreich hervorragend angepasst ist.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) ist eine hervorragende Nachbarin, da beide Arten ähnliche Ansprüche an feuchte Standorte teilen.
Ökologischer Nutzen: Gemeinsam fördern sie die biologische Vielfalt an Teichrändern oder in feuchten Senken deines Gartens.
Der Verwandte Hahnenfuß (Ranunculus propinquus) gehört zur Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales) und ist in unserer Region schwerpunktmäßig in Österreich beheimatet. Er besiedelt bevorzugt frische bis feuchte Standorte wie Bergwiesen oder Uferränder. Morphologisch (die äußere Gestalt betreffend) zeichnet er sich durch aufrechte Stängel und die für die Gattung typischen, wie lackiert glänzenden Kronblätter aus. Als ausdauernde Pflanze überlebt er den Winter mithilfe eines Rhizoms (unterirdische Sprossachse) und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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