Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus serbicus
Auch bekannt als: Ranunculus serbicus
An den leuchtend gelben Schalenblüten und den kräftig behaarten Stängeln lässt sich der Serbische Hahnenfuß (Ranunculus serbicus) sofort erkennen. Er dient als Anlaufstelle für verschiedene Schwebfliegen und Käfer, die den leicht zugänglichen Nektar in den offenen Blüten schätzen. Da er besonders in feuchten Lagen gedeiht, schließt er eine ökologische Lücke in wassernahen Gartenbereichen. Wenn du einen naturnahen Garten mit regionalem Charakter gestalten willst, triffst du mit dieser Art eine hervorragende Wahl.
Ein seltener Alpin-Bewohner für feuchte Gartenstellen und ökologische Vielfalt.
Als heimische Wildpflanze in Österreich bietet der Serbische Hahnenfuß eine wichtige Nahrungsgrundlage für die lokale Insektenwelt. Besonders Schwebfliegen und diverse Käferarten nutzen die flachen Blüten als Landeplatz, um an den Nektar zu gelangen. Da die Blütezeit in den Hochsommer fällt, überbrückt er das Nahrungsangebot, wenn andere Frühlingsblüher bereits verblüht sind. Die Pflanze trägt dazu bei, die natürliche Nahrungskette in deinem Garten zu stärken, indem sie als Baustein für spezialisierte Bestäuber fungiert, die in aufgeräumten Gärten oft keine Nahrung finden.
Der Serbische Hahnenfuß ist nicht kindersicher und sollte nicht in der Nähe von Spielbereichen gepflanzt werden. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält er Protoanemonin (einen giftigen Inhaltsstoff, der bei Kontakt Hautirritationen hervorrufen kann). Trage bei Pflegearbeiten vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, der dauerhaft frisch bis feucht ist.
Boden: Er benötigt nährstoffreiche, humose (mit zersetztem organischem Material angereicherte) Erde.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze entweder von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Achte besonders in trockenen Sommern darauf, dass der Boden nie vollständig austrocknet, da er als Feuchtwiesenbewohner empfindlich auf Wassermangel reagiert.
Vermehrung: Eine Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr ist die einfachste Methode, um den Bestand zu vergrößern.
Winter: Die Pflanze ist winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz.
Kombination: Gute Partnerin ist die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzen sich wunderbar in einem naturnahen Beet am Teichrand.
Der Serbische Hahnenfuß (Ranunculus serbicus) ist ein Vertreter der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis nach Österreich, wo er seine ökologische Nische findet. Er besiedelt bevorzugt montane (in der Gebirgsstufe gelegene) Feuchtwiesen und lichte Waldränder. Die Pflanze wächst ausdauernd und zeichnet sich durch ihre charakteristische Behaarung an Stängeln und Blättern aus, was ihn von glatten Verwandten unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →