Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus trichophyllus subsp. trichophyllus
Du erkennst den Haarblättrigen Wasserhahnenfuß (Ranunculus trichophyllus subsp. trichophyllus) an seinen haarfein zerteilten Blättern, die wie grüne Schleier unter der Wasseroberfläche schweben. Diese heimische Wasserpflanze ist ein hervorragender Sauerstofflieferant und trägt entscheidend zur biologischen Reinigung deines Gartenteichs bei. Durch ihre Fähigkeit zur Arbuskulären Mykorrhiza (einer Symbiose mit nützlichen Pilzen) stabilisiert sie das biologische Gleichgewicht im Wasser. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, schätzen wir sie vor allem als wertvollen Strukturgeber für kleine Wasserbewohner. Wenn du ein natürliches Gewässer im Garten pflegen möchtest, ist dieser Hahnenfuß eine ideale Wahl für dich.
Heimischer Sauerstoffprofi mit filigranen Unterwasserblättern für deinen Teich
In deinem Gartenökosystem fungiert der Haarblättrige Wasserhahnenfuß als wichtiger Sauerstoffproduzent und trägt zur Selbstreinigung des Wassers bei. Die feinen Blattstrukturen bieten einen geschützten Lebensraum für Kleinstlebewesen und dienen als Laichsubstrat für verschiedene Wasserbewohner. Da die Datenbank keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten ausweist, steht die funktionale Rolle für die Wasserqualität im Vordergrund. Die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen fördert zudem die Nährstoffdynamik im Teichsediment. Als heimische Art ist er perfekt an die klimatischen Bedingungen in Deutschland und der Schweiz angepasst.
Achtung: Der Haarblättrige Wasserhahnenfuß ist nicht kindersicher. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält er Stoffe, die bei Kontakt oder Verzehr zu Reizungen führen können. Achte darauf, dass Kinder und Haustiere keinen Zugang zu den Pflanzenteilen haben, und trage bei Pflegearbeiten im Teich am besten Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanze den Wasserhahnenfuß in der Zeit von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November ein, solange das Wasser noch nicht gefroren ist.
Wähle einen Standort im Gartenteich, der ausreichend Licht bietet, damit die Photosynthese unter Wasser optimal ablaufen kann.
Setze die Pflanze in den schlammigen Teichboden oder in spezielle Pflanzkörbe, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.
Achte darauf, dass die Wassertiefe für die feinen Unterwasserblätter geeignet ist; die Pflanze flutet meist knapp unter der Oberfläche.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze Nährstoffe direkt aus dem Wasser und dem Bodenschlamm aufnimmt.
Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch das Teilen der Ausläufer im Frühjahr.
Da die Pflanze Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Symbiose) nutzt, profitiert sie von einem eingespielten, biologisch aktiven Teichboden.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie ergänzt den Wasserhahnenfuß am Teichrand ideal, da beide heimisch sind und ähnliche Ansprüche an die Wasserqualität stellen.
Der Haarblättrige Wasserhahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer und zeichnet sich durch seine rein untergetauchten, fadenförmigen Blätter aus. Die taxonomische Einordnung als Unterart (Subspecies) kennzeichnet ihn innerhalb der formenreichen Gruppe der Wasserhahnenfüße. Ein besonderes Merkmal ist die Verbindung zu Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), die das Wurzelsystem im Gewässergrund unterstützen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →