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Ranunculus velutinus
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Auch bekannt als: Ranunculus velutinus
Auffällig sind die dicht behaarten, fast samtigen Stängel und Blätter, die dem Samt-Hahnenfuß (Ranunculus velutinus) seinen Namen geben. Da diese Art in unseren Breitengraden seltener wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung in feuchten Gartenbereichen einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Die Pflanze dient als wichtige Pollenquelle für verschiedene Bestäuber, die auf die Flora von Feuchtwiesen spezialisiert sind. Schau doch mal, ob du ein Plätzchen am Teichrand oder in einer feuchten Senke für diesen gelben Blüher findest.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als heimische Wildpflanze spielt der Samt-Hahnenfuß (Ranunculus velutinus) eine wichtige Rolle im lokalen Ökosystem der Feuchtgebiete. Er bietet verschiedenen Gruppen von Bestäubern, wie etwa Schwebfliegen und spezialisierten Wildbienen, eine verlässliche Quelle für Nektar und Pollen. Da er in der freien Natur zunehmend durch Entwässerung von Wiesen unter Druck gerät, fungiert der Garten als wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum). Auch wenn spezifische Daten zu einzelnen Insektenarten fehlen, ist der ökologische Wert von heimischen Hahnenfuß-Arten für die Biodiversität unbestritten. Die Samenstände können im Winter zudem als kleine Futterquelle für Vögel dienen.
Der Samt-Hahnenfuß (Ranunculus velutinus) ist in allen Teilen giftig und daher nicht kindersicher. Der enthaltene Pflanzensaft kann bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen. Er sollte daher nicht in Reichweite von spielenden Kindern oder Haustieren gepflanzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0,316 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Samt-Hahnenfuß (Ranunculus velutinus) ist ein Vertreter der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Er ist in unserer Region speziell in Österreich heimisch und besiedelt dort vorzugsweise nasse Wiesen, Gräben und Uferbereiche. Morphologisch zeichnet er sich durch seine namensgebende, weiche Behaarung und die charakteristischen, glänzenden gelben Blüten aus. Im Gegensatz zu vielen Verwandten sind seine Kelchblätter (die äußeren Schutzblätter der Blüte) meist zurückgeschlagen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.