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Ranunculus villarsii
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Auch bekannt als: Grenier-Hahnenfuß, Ranunculus villarsii
An den glänzenden, goldgelben Schalenblüten und den auffallend behaarten Stängeln lässt sich Greniers Hahnenfuß sofort erkennen. Als extrem seltene Art der Roten Liste bereichert diese Pflanze deinen Garten um einen echten Naturschatz, der besonders in den Bergregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Da sie eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), eingeht, fördert sie aktiv ein gesundes Bodenleben und die Nährstoffaufnahme im Beet. Mit dieser Wahl trägst du direkt zum Erhalt einer bedrohten Wildpflanze bei. Hast du schon einen passenden, eher kühlen Platz für diese Rarität reserviert?
Extrem seltene Alpen-Schönheit: Hol dir ein Stück Rote Liste in den Garten.
Obwohl spezifische Bestäuberdaten für diese seltene Art kaum dokumentiert sind, ist ihre ökologische Bedeutung durch die Einstufung in die Rote Liste R (extrem selten) als sehr hoch zu bewerten. Greniers Hahnenfuß geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (nützliche Pilze im Wurzelraum) ein, was die Bodenqualität nachhaltig verbessert. Die lange Blütezeit von Mai bis September stellt über viele Monate hinweg eine wichtige Nahrungsquelle für die Insektenwelt der Bergregionen dar. Durch die Ansiedlung dieser indigenen Art förderst du die regionale Artenvielfalt und bewahrst ein genetisches Erbe, das in der freien Natur zunehmend unter Druck gerät.
Greniers Hahnenfuß ist nicht kindersicher und für Haushalte mit Tieren nur bedingt geeignet. Er enthält wie alle Hahnenfußgewächse Protoanemonin (einen giftigen, scharfen Saft), der bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen kann. Trage bei Pflegearbeiten vorsichtshalber Handschuhe, um Hautreaktionen zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,071 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Greniers Hahnenfuß (Ranunculus villarsii) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine indigene Art im gesamten Alpenbogen. Er besiedelt typischerweise frische Bergwiesen und montane Rasengesellschaften. Charakteristisch sind die grundständigen, tief eingeschnittenen Laubblätter und die namensgebende Behaarung, die ihn von glatten Verwandten unterscheidet. Als ausdauernde, krautige Pflanze ist er hervorragend an die klimatischen Bedingungen höherer Lagen angepasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.