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Myosotis laxa
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Wer das Rasen-Vergissmeinnicht (Myosotis laxa) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen himmelblauen Blüten, die ein gelbes Auge umschließen, und dem zarten Wuchs ist es eine echte Augenweide an feuchten Stellen. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt an unsere Natur angepasst und gilt laut Roter Liste als stabil in ihren Beständen. Da sie eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen) eingeht, fördert sie die Gesundheit des Bodengefüges in deinem Garten. Besonders in Gewässernähe oder auf feuchten Wiesen leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt. Du machst hier alles richtig, wenn du einen naturnahen Akzent setzen möchtest.
Himmelblaue Uferperle: Heimische Schönheit für feuchte Gartenplätze.
Als heimische Art ist das Rasen-Vergissmeinnicht ein fester Bestandteil regionaler Ökosysteme in Deutschland und Österreich. Von Mai bis Juli bietet sie ein beständiges Angebot für die heimische Insektenwelt an Gewässerrändern. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) trägt sie zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei, indem sie Nährstoffkreisläufe unterstützt. Obwohl spezifische Bestäuberdaten in dieser Datenbank nicht vorliegen, ist sie als Teil der natürlichen Pflanzengesellschaften wertvoll für das ökologische Gleichgewicht. Ihre Samen dienen im Spätsommer verschiedenen Vögeln als Nahrungsergänzung.
Das Rasen-Vergissmeinnicht ist laut Datenbank nicht kindersicher. Wie viele Raublattgewächse kann es Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr ungesund sind, weshalb du bei kleinen Kindern oder Haustieren im Garten achtsam sein solltest. Eine Verwechslung mit anderen, ebenfalls ökologisch wertvollen Vergissmeinnicht-Arten ist harmlos, solange sie nicht verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,263 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Rasen-Vergissmeinnicht benötigt einen dauerhaft feuchten bis nassen Platz im Garten. Es gedeiht am besten auf nährstoffreichen Böden in sonniger bis halbschattiger Lage.
Das Rasen-Vergissmeinnicht gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und zur Ordnung der Lippenblütlerartigen. Es ist als Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Pflanze) oder indigen in Deutschland und Österreich fest etabliert. Die Pflanze bevorzugt nasse Standorte und zeichnet sich durch einen oft kriechenden Wuchs aus, der dichte Matten bilden kann. Botanisch ist sie eng mit dem bekannten Wald-Vergissmeinnicht verwandt, unterscheidet sich aber durch ihre Vorliebe für dauerfeuchte Böden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.