Bild folgtKI-generierte IllustrationRecurvirostra avosetta
heimisch Deutschland
EEA Article 12 Birds Directive Reporting 2013-2018 · 90%
Diesen markanten Vogel erkennst du sofort an seinem kontrastreichen schwarz-weißen Gefieder und seinem einzigartigen, weit nach oben gebogenen Schnabel. Als Fleischfresser sucht er im seichten Wasser nach Kleinstlebewesen wie Krebstieren und Insekten, wobei er den Schnabel seitlich hin und her schwingt. Der Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta) gehört zu den Limikolen (Watvögeln), die feuchte Lebensräume bevorzugen. Sein Ruf ist ein klares, flötendes 'Klü-it', das oft weithin hörbar ist. Er brütet als Bodenbrüter meist in lockeren Kolonien auf spärlich bewachsenen Flächen in Wassernähe. Als Kurzstreckenzieher kehrt er bereits früh im Jahr aus seinen Winterquartieren zu uns zurück. In einem gewöhnlichen Garten wirst du ihn selten antreffen, es sei denn, dein Grundstück liegt direkt an der Küste oder an einem Salzsee. Du kannst diese faszinierende Art unterstützen, indem du dich für den Erhalt von natürlichen Uferzonen und Feuchtwiesen einsetzt. Achte darauf, in seinen potenziellen Brutgebieten an der Küste keine Störungen zu verursachen.
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Diese Art ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Da er ein empfindlicher Bodenbrüter ist, dürfen seine Brutreviere während der Aufzuchtzeit nicht betreten werden. Verwechslungen sind aufgrund der Schnabelform nahezu ausgeschlossen.
Körper
Flügelspannweite
21.79 cm
Gewicht
304 g
Max. Lebensalter
27.833333 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
4, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
23.7 Tage
Ausflugalter
38.5 Tage
Geschlechtsreife
~2 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Säbelschnäbler gehört zur Familie der Recurvirostridae innerhalb der Ordnung der Wat- und Möwenvögel. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem an den Küsten oder an speziellen Binnensalzstellen verbreitet. Seine Lebensweise ist eng an flache Gewässer mit weichem Substrat gebunden. Von verwandten Arten wie dem Stelzenläufer unterscheidet er sich deutlich durch die namensgebende Krümmung seines Schnabels und die kürzeren, blaugrauen Beine.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Europäische Umweltagentur / EEA (2021) — Article 12 Birds Directive Reporting 2013–2018: Bird Check List (season=B, presence=PRE, non_native=N). European Environment Agency, Kopenhagen. https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/article-12-database-birds-directive-2 (CC BY 4.0)
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