Bild folgtKI-generierte IllustrationRheum palmatum
Auch bekannt als: Handförmiger Rhabarber, Zier-Rhabarber, Rheum palmatum, Handlappiger Rhabarber
Schon von weitem faellt der Medizinal-Rhabarber (Rheum palmatum) durch seine riesigen, tief eingeschnittenen Blaetter auf, die wie ueberdimensionale Haende wirken. Er ist eine imposante Staude, die deinem Garten eine fast architektonische Struktur verleiht und besonders im Fruehsommer mit seinen hohen Bluetenrispen beeindruckt. Da die Pflanze sehr gross wird, besetzt sie eine ökologische Nische als Schattenspender fuer den Bodenbereich. Du kannst mit ihm wunderbar dunkle Gartenecken beleben, sofern der Boden dort ausreichend tiefgruendig ist. Wenn du auf der Suche nach einem langlebigen Charakterkopf fuer dein Gruen bist, ist diese Art eine hervorragende Wahl. Achte darauf, ihm genuegend Platz zur Entfaltung zu geben, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.
Architektonischer Riese mit imposanten Blaettern und historischem Charme.
Obwohl fuer diese spezifische Art keine detaillierten Bestaeuberdaten in unserer Datenbank vorliegen, leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Mikroklima (kleinraeumiges Klima) in deinem Garten. Die enormen Blaetter beschatten den Boden effektiv, was die Verdunstung reduziert und den Boden feucht haelt. Dies schafft einen geschuetzten Lebensraum fuer Erdkroeten und Nuetzlinge, die auf kuehle Rueckzugsorte angewiesen sind. Die Produktion grosser Mengen an Biomasse foerdert bei der Zersetzung die Humusbildung (Anreicherung von organischem Material im Boden) und staerkt so das Bodenleben. Die stabilen Bluetenstiele dienen zudem als Ansitzwarte fuer Voegel. Als langlebige Staude bietet sie ueber Jahre hinweg eine verlaessliche Struktur im Gartenraum.
Der Medizinal-Rhabarber (Rheum palmatum) wird als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Blaetter, enthalten hohe Konzentrationen an Oxalsaeure (eine organische Saeure, die in hoeheren Mengen nierenreizend wirkt), weshalb er nicht fuer den Verzehr geeignet ist. Achte darauf, ihn ausserhalb der Reichweite von kleinen Kindern zu pflanzen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Pflanzzeit: Idealerweise im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Standort: Waehle einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit viel Bewegungsfreiheit.
Boden: Der Boden sollte tiefgruendig, frisch bis feucht und sehr naehrstoffreich sein.
Pflanzabstand: Halte mindestens 1,5 Meter Abstand zu Nachbarpflanzen ein, da er sehr breit ausladend waechst.
Duengung: Da er viel Biomasse (organisches Material) bildet, freut er sich im Fruehjahr ueber eine Gabe Kompost.
Pflege: Schneide die verbluehten Staende im Sommer nicht sofort ab, wenn du die markante Silhouette erhalten willst; das Laub erst im Spaetherbst oder Fruehjahr entfernen.
Waessern: In trockenen Sommern regelmaessig giessen, da die grossen Blaetter viel Wasser verdunsten.
Gute Partnerin: Der Wald-Geissbart (Aruncus dioicus) — er liebt aehnlich kuehle, halbschattige Plaetze und ergaenzt die Blattstruktur des Rhabarbers hervorragend.
Der Medizinal-Rhabarber (Rheum palmatum) gehoert zur Familie der Knoeterichgewaechse (Polygonaceae) und stammt urspruenglich aus den Hochgebirgsregionen Ostasiens. In Mitteleuropa wird er seit Jahrhunderten als Zier- und Heilpflanze geschaetzt, da sein kraeftiges Rhizom (ein unterirdischer, verdickter Spross zur Speicherung von Naehrstoffen) medizinisch genutzt wurde. Er bildet grundstaendige Blattrosetten aus, die einen Durchmesser von ueber einem Meter erreichen koennen. Die Bluetenstaende schieben sich im Mai majestätisch in die Hoehe und tragen unzaehlige kleine, roetliche Einzelblueten. Er bevorzugt Standorte, die kühleren Bergregionen ähneln und nicht zu staunass sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →