Bild folgtKI-generierte IllustrationRhipicephalus sanguineus Latreille, 1806
Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) ist ein kleiner, flacher Achtbeiner von rotbrauner Färbung, der keine Netze webt, sondern aktiv nach einem Wirt sucht. Als Vertreter der Spinnentiere besitzt sie im Erwachsenenstadium acht Beine und einen schildartigen Rückenpanzer. Diese Art betreibt eine Form der Lauerjagd (Warten auf einen vorbeikommenden Wirt), kann sich bei Bedarf aber auch aktiv fortbewegen. In Deinem Garten hält sie sich bevorzugt in bodennahen Verstecken, Mauerritzen oder in der Nähe von Hundehütten auf. Da sie zur Gruppe der Spinnentiere gehört, nimmt sie eine spezielle ökologische Nische ein, auch wenn sie im Garten keinen klassischen Nutzen als Insektenvertilger hat. Du wirst sie eher selten direkt im Blumenbeet finden, da sie trockene und warme Umgebungen in Gebäudenähe bevorzugt. Um eine Ausbreitung zu vermeiden, solltest Du Ritzen an Gartenhäusern oder Hundeschlafplätze regelmäßig kontrollieren. Ein strukturreicher Garten mit natürlichen Feinden wie Vögeln hilft dabei, das biologische Gleichgewicht zu wahren. Belasse Totholzstapel in gebührendem Abstand zum Haus, um Lebensraum für andere hilfreiche Tiere zu schaffen. Achte darauf, dass Deine Haustiere regelmäßig kontrolliert werden, da die Zecke eng an diese gebunden ist. Eine natürliche Gartenpflege ohne Gift unterstützt die Vielfalt und reguliert Bestände auf natürliche Weise.
Für die Braune Hundezecke liegen aktuell keine spezifischen Daten zu saisonalen Entwicklungsphasen vor. Die Art ist in den Regionen Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch gemeldet und wird im Monat Februar im System geführt.
Vorsicht ist geboten, da diese Art als Blutsauger Krankheitserreger übertragen kann. Sie ist nicht giftig, aber ein Stich sollte vermieden werden, da sie im Gegensatz zu heimischen Waldzecken auch in Gebäuden überleben kann. Bei einem Fund im Haus ist eine gründliche Kontrolle der Haustiere ratsam.
Die Braune Hundezecke gehört zur Familie der Schildzecken (Ixodidae) innerhalb der Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit an menschliche Siedlungsbereiche aus. Im Gegensatz zu vielen Webspinnen baut sie keine Fangnetze, sondern lebt als temporärer Ektoparasit (außen am Körper lebender Schmarotzer). Ihre Körpergröße beträgt im nüchternen Zustand nur wenige Millimeter.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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