Bild folgtKI-generierte IllustrationRhododendron lapponicum
Auch bekannt als: Rhododendron lapponicum
An ihrem charakteristischen, niedrigen Wuchs von genau 0.32 m lässt sich die Lappland-Alpenrose (Rhododendron lapponicum) sofort erkennen. In deinem Garten dient dieser verholzte Zwergstrauch als spezialisierter Vertreter der Hochgebirgsflora. Die breitblättrigen Zweige bilden dichte Polster, die von Mai bis Juli ihre volle Pracht entfalten. Da für diese seltene Art aktuell keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lade ich dich ein, die Besucher an den Blüten im eigenen Garten selbst zu dokumentieren. Mit dieser Pflanze holst du dir ein echtes Stück unberührte Natur direkt in dein Beet.
Arktisches Flair auf 0.32 m: Ein robuster Zwergstrauch für deinen Steingarten.
Während der Blütezeit von Mai bis Juli bereichert die Lappland-Alpenrose das Nahrungsangebot in spezialisierten Gärten. Da keine konkreten Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, bleibt Raum für eigene Beobachtungen am Strauch. Bemerkenswert ist die Ausbreitungsstrategie: Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) sind mit 0.02 mg so leicht, dass sie vom Wind über weite Strecken getragen werden können. In der Natur sichert dies das Überleben in kargen Gebirgslandschaften. Als verholzte Pflanze bietet sie zudem ganzjährig Struktur im Beet. Vögel können die winzigen Samen im Winter als Zusatzfutter nutzen.
Bitte beachte, dass die Lappland-Alpenrose als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Heidekrautgewächse enthält sie Wirkstoffe, die bei Verzehr für Menschen und Tiere giftig sein können. Ein vorsichtiger Umgang ist daher ratsam. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.32 m
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling von März bis Mai oder im Herbst in den Boden.
Standort: Ein sonniger bis halbschattiger Platz, der nicht zu heiß wird, ist ideal.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf ein saures Milieu; mische bei Bedarf humoses (nährstoffreiches, organisches) Material ohne Kalk unter.
Wuchshöhe beachten: Mit einer exakten Höhe von 0.32 m gehört sie unbedingt in den vorderen Bereich eines Beetes.
Feuchtigkeit: Die Erde sollte gleichmäßig feucht sein, aber vermeide Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, da die Pflanze sehr langsam verholzt.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0.02 mg extrem leicht und werden durch den Wind verbreitet.
Gute Partnerin: Die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) eignet sich hervorragend, da sie dieselben Bodenansprüche teilt und die Alpenrose natürlich ergänzt.
Die Lappland-Alpenrose gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und ist botanisch ein echter Strauch. Ursprünglich beheimatet ist sie in den arktischen Zonen und den Hochgebirgen Europas, wo sie in alpinen Heiden auf kalkfreien Böden gedeiht. Ein besonderes Merkmal ist ihre geringe Blattfläche von 57.5 mm², die sie vor übermäßiger Verdunstung in windigen Höhen schützt. Als verholzte Pflanze ist sie extrem langlebig und trotzt harten klimatischen Bedingungen. In unseren Gärten findet sie als Relikt der Eiszeit einen besonderen Platz.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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