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Rhodotypos scandens
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Rhodotypos scandens
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
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Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Die Scheinkerrie (Rhodotypos scandens) verrät sich durch ihre reinweißen, vierzähligen Blüten und die tief gefurchten, gegenständigen (sich am Zweig gegenüberliegenden) Blätter. Als sommergrüner Strauch bereichert sie die Struktur Deines Gartens und bietet durch ihren dichten Wuchs geschützte Rückzugsräume für die lokale Fauna. Da ihre Früchte ein recht hohes Eigengewicht haben, erfolgt die Verbreitung meist über kurze Distanzen durch Tiere. Wenn Du einen robusten Blühstrauch suchst, der auch im Halbschatten besteht, triffst Du eine gute Wahl. Hast Du schon den passenden Platz für diesen besonderen Vertreter der Rosengewächse im Kopf?
Robuster Solitärstrauch mit 2,82 m Wuchshöhe und markantem Fruchtschmuck.
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Durch ihre dichte Wuchsform bietet die Scheinkerrie Vögeln wichtige Deckung und geschützte Nistmöglichkeiten im Siedlungsraum. Nach aktuellen Daten zur Samenausbreitung haben die Früchte ein vergleichsweise schweres Gewicht von 50.4969 mg, was eine Kurzdistanz-Ausbreitung durch Tiere begünstigt, die die Beeren verschleppen. Da spezifische Bestäubungsdaten für heimische Insektenarten in der vorliegenden Datenbasis fehlen, ist vor allem ihre Funktion als Strukturgeber hervorzuheben. Die verholzten Zweige dienen zudem als Überwinterungsquartier für verschiedene Käferarten. Durch die schwere Ausbreitung bleibt der Strauch standorttreu und neigt nicht zum unkontrollierten Wuchern.
Bitte beachte, dass die Scheinkerrie als nicht kindersicher eingestuft wird. Die glänzenden schwarzen Früchte können verlockend wirken, sind jedoch nicht für den Verzehr geeignet und enthalten Amygdalin. Falls Kinder oder Haustiere in Deinem Garten spielen, ist Vorsicht geboten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2,823 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Scheinkerrie (Rhodotypos scandens) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist die einzige Art ihrer Gattung. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, ist sie in Mitteleuropa ein bewährter Gartenstrauch, der auch mit schwierigen Stadtklimaten zurechtkommt. Eine botanische Besonderheit sind die gegenständigen Blätter, ein Merkmal, das innerhalb der Rosengewächse sehr selten auftritt. Mit einer Wuchshöhe von exakt 2.82 m entwickelt sie sich zu einem stattlichen, verholzten Strauch mit breitblättrigem Laub und charakteristischen Steinfrucht-Clustern.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.