Bild folgtKI-generierte IllustrationRibes multiflorum
Auch bekannt als: Troddel-Johannisbeere
Schon von weitem faellt die Vielblütige Johannisbeere (Ribes multiflorum) durch ihre ungewöhnlich langen, hängenden Blütentrauben auf, die bis zu 12 Zentimeter erreichen können. Da sie vor allem in montanen (bergigen) Regionen vorkommt, holst du dir mit ihr ein Stück Alpenflora direkt ans Haus. Auch wenn uns für diese spezielle Art keine detaillierten Insektenbesuche in der Datenbank vorliegen, bereichert sie als heimisches Gehölz die Struktur deines Gartens. Wenn du Wert auf seltene, regionale Pflanzen legst, triffst du mit ihr eine hervorragende Wahl.
Österreichs rares Blütenwunder: Die Wildbeere mit den extralangen Trauben.
In der ökologischen Gartenkultur nimmt die Vielblütige Johannisbeere (Ribes multiflorum) eine wichtige Rolle als Repräsentantin der regionalen Flora Österreichs ein. Da in unserer Datenbank aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Raupen hinterlegt sind, können wir keine konkreten Insektenarten benennen. Als heimisches Gehölz bietet sie jedoch grundsätzlich Vögeln im Herbst Nahrung durch ihre Beeren. Durch die Pflanzung dieser eher seltenen Art förderst du die genetische Vielfalt im Siedlungsraum und schaffst ein Trittsteinbiotop (vernetzter Lebensraum für wandernde Arten). Sie ist ein wertvoller Baustein für einen Garten, der mehr sein will als nur Zierde.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.75 m
Damit die Vielblütige Johannisbeere (Ribes multiflorum) bei dir gut gedeiht, solltest du ihr einen Platz im Halbschatten oder an einem lichten Gehölzrand reservieren. Der Boden sollte idealerweise humos (nährstoffreich durch zersetztes Laub) und gleichmäßig frisch sein. Die Pflanzung nimmst du am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und Ende November vor, solange kein Frost den Boden verschließt.
Hebe das Pflanzloch doppelt so groß wie den Wurzelballen aus.
Eine Mulchschicht aus Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Ein Rückschnitt ist lediglich zur Verjüngung alle paar Jahre nötig, indem du die ältesten Triebe bodennah entfernst.
Vermehren lässt sich der Strauch unkompliziert über Steckhölzer im Spätherbst.
Gute Partnerin: Die Wald-Anemone (Anemone nemorosa) – beide schätzen das Lichtspiel unter Gehölzen und ergänzen sich wunderbar im natürlichen Erscheinungsbild.
Die Vielblütige Johannisbeere (Ribes multiflorum) gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst vor allem die Gebirgsregionen Südosteuropas und erreicht in Österreich seinen westlichen Rand. Dort wächst sie bevorzugt an lichten Waldrändern oder in subalpinen (hochgelegenen) Gebüschen. Der sommergrüne Strauch zeichnet sich durch seine vielblütigen, traubigen Blütenstände aus, die deutlich länger sind als bei der bekannteren Roten Johannisbeere (Ribes rubrum). Die Pflanze erreicht meist eine Höhe von ein bis zwei Metern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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