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Ribes petraeum
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Kaum zu übersehen: Die Felsen-Johannisbeere (Ribes petraeum) besticht durch ihre langen, hängenden Blütentrauben und die tief gelappten Blätter, die beim Zerreiben einen herben Duft verströmen. In deinem Garten holst du dir mit ihr eine botanische Rarität ins Haus, die in der freien Natur als extrem selten eingestuft ist (Rote Liste R). Da sie eine AM-Mykorrhiza (eine lebensnotwendige Symbiose zwischen Pilz und Pflanzenwurzel) eingeht, fördert sie aktiv ein gesundes Bodenleben. Du leistest mit dieser Pflanze einen echten Beitrag zum Erhalt einer bedrohten Wildart, die besonders in kühleren Gartenbereichen wertvollen Raum füllt. Wenn du einen halbschattigen Platz hast, ist dieser Strauch die ideale Wahl für dich.
Botanische Rarität: Schütze eine extrem seltene Gebirgsart in deinem Garten.
Da die Felsen-Johannisbeere auf der Roten Liste als extrem selten (Status R) geführt wird, ist ihr Erhalt im Garten ein direkter Beitrag zum Artenschutz. Durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Form der Arbuskulären Mykorrhizapilz-Symbiose) verbessert sie die Nährstoffaufnahme im Boden und stärkt das mikrobielle Geflecht unter der Erde. Sie besetzt eine ökologische Nische in kühleren, schattigen Lagen, in denen viele andere Blütengehölze kaum gedeihen. Als heimische Wildart ist sie perfekt in das regionale Ökosystem integriert und bietet Schutz für bodennah lebende Tiere. Da sie in der Natur oft isoliert vorkommt, hilft jeder Strauch im Garten, die genetische Vielfalt dieser gefährdeten Art zu sichern.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1,511 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Felsen-Johannisbeere (Ribes petraeum) gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als indigenes Gewächs (eine Art, die ohne menschlichen Einfluss hier vorkommt) besiedelt sie natürlicherweise Schluchtwälder und Blockhalden. Sie wächst als sommergrüner Strauch, der etwa ein bis zwei Meter hoch wird und im Vergleich zu Zuchtformen besonders widerstandsfähig gegen kühle Witterung ist. Ihr Status als Mittelzehrer (Pflanzen mit mäßigem Nährstoffbedarf) macht sie zu einem unkomplizierten Bewohner für naturnahe Gärten.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.