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Riccia canaliculata
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Auch bekannt als: Riccia canaliculata
Du erkennst das Rinnige Sternlebermoos (Riccia canaliculata) an seinen schmalen, gabelig verzweigten Gruentriebchen, die auf der Oberseite eine deutliche rinnige Vertiefung aufweisen. Dieses Moos bildet oft kleine Rosetten oder lockere Matten direkt auf feuchtem Schlamm. In einem naturnah gestalteten Garten ist es ein wichtiger Pionierbesiedler (Erstbesiedler auf freien Flaechen) fuer offene, nasse Bodenstellen am Teichrand. Es schuetzt den Boden vor Erosion und bietet Kleinstlebewesen einen geschuetzten Lebensraum. Wenn du feuchte Senken in deinem Garten hast, ermoeglichst du dieser spezialisierten Art das Ueberleben in einer zunehmend entwässerten Landschaft.
Ein seltener Pionier: Das Rinnige Sternlebermoos schuetzt deine Teichufer.
Als Pionierpflanze spielt das Rinnige Sternlebermoos eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von offenem Schlamm an Uferzonen. Es bietet zwar keinen Nektar fuer Fluginsekten, schafft aber ein Mikroklima, das fuer die Larvenentwicklung kleiner Bodenbewohner essenziell ist. In seinen feuchten Strukturen finden winzige Lebewesen Unterschlupf, die wiederum als Nahrungsgrundlage fuer groessere Gartenbewohner dienen. Nach aktuellen Beobachtungen profitieren vor allem Amphibien wie die Gelbbauchunke (Bombina variegata) von solchen spezialisierten Moosgesellschaften in ihren Laichgewaessern.
Nach den vorliegenden Daten ist das Rinnige Sternlebermoos als nicht kindersicher eingestuft. Da es bevorzugt an sehr feuchten Standorten und Uferbereichen waechst, sollten Kinder in diesen Zonen ohnehin beaufsichtigt werden. Eine direkte Giftwirkung ist nicht belegt, jedoch ist bei Moosen auf schlammigem Grund immer eine vorsichtige Handhabung ratsam.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Das Rinnige Sternlebermoos benoetigt einen hellen bis sonnigen Platz (Lichtzahl 8), damit es gut gedeihen kann.
Das Rinnige Sternlebermoos gehoert zur Familie der Ricciaceae (Sternlebermoose) innerhalb der Ordnung der Marchantiales. In unserer Region ist es vor allem in Oesterreich heimisch und besiedelt bevorzugt Standorte, die zeitweise unter Wasser stehen. Sein Thallus (der flach liegende Pflanzenkoerper ohne Gliederung in Stiel und Blatt) ist schmal-linear und teilt sich regelmaessig gabelig. Typisch ist der Lebensraum auf kalkarmen, schlammigen Boeden an Ufern oder auf nassen Waldwegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.