Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa acicularis
Auch bekannt als: Nadel-Rose
An ihren dichten, nadelartigen Stacheln lässt sich die Nadel-Rose (Rosa acicularis) sofort erkennen. Da sie perfekt an unser Klima angepasst ist, benötigt sie kaum menschliches Eingreifen und bietet einen unverfälschten Anblick. Für dich als Gärtner bedeutet das: Wenig Arbeit bei gleichzeitig hohem ökologischem Nutzen für die regionale Flora und Fauna. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Struktur schafft und gleichzeitig die heimische Natur unterstützt, liegst du mit dieser Rose genau richtig.
Alpine Robustheit für deinen Garten: Die wehrhafte Schönheit aus Österreich.
Nach aktuellen Beobachtungen bietet die Nadel-Rose durch ihren extrem dichten, stacheligen Wuchs einen hervorragenden Schutzraum für kleine Gartenbewohner. Die feinen Stacheln wirken als natürliche Barriere gegen Fressfeinde, was sie zu einem sicheren Rückzugsort macht. Im Herbst reifen die länglichen Hagebutten heran, die in der kalten Jahreszeit eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel darstellen. Als heimische Art in Österreich trägt sie zur Stabilisierung regionaler Ökosysteme bei. Auch wenn spezifische Daten zu einzelnen Insektenarten in der Datenbank fehlen, ist ihre Bedeutung als Teil der heimischen Wildrosen-Biozönose (Lebensgemeinschaft) unbestritten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.21 m
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise an einem Standort, der an Waldränder erinnert.
Boden: Die Erde sollte gut durchlässig und mäßig nährstoffreich sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Rose im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, du kannst jedoch altes Holz nach einigen Jahren bodennah entfernen.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich gut über Ausläufer oder im Herbst durch Aussaat der Samen vermehren.
Winterschutz: Da sie extrem frosthart ist, benötigt sie in unseren Breiten keinerlei zusätzlichen Schutz.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) - beide teilen ähnliche Standortansprüche in höheren Lagen und die Rose dient der Waldrebe als stabiles Klettergerüst.
Die Nadel-Rose (Rosa acicularis) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die kühleren Regionen der Nordhalbkugel, wobei sie in unserer Region speziell in Österreich vorkommt. Typisch für diesen Strauch ist der dichte Besatz mit borstenartigen Stacheln, die oft bis zu den Blütenstielen reichen. Sie erreicht meist eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern und bildet im Juni zarte, meist einzeln stehende rosa Blüten aus.
1 Video zu Nadel-Rose

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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