Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa carolina
Auch bekannt als: Rosa carolina, Carolina-Rose
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Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
An ihren meist einzeln stehenden, zartrosa Schalenblüten und den auffallend geraden, dünnen Stacheln lässt sich die Carolina-Rose (Rosa carolina) sofort erkennen. In deinem Naturgarten bietet dieser eher niedrig wachsende Strauch wertvollen Lebensraum und Schutz. Da die Pflanze zur Ausläuferbildung (unterirdische Kriechtriebe zur Vermehrung) neigt, entstehen mit der Zeit dichte Dickichte, die Vögeln und Kleinsäugern als Versteck dienen. Mit dieser Wildrose entscheidest du dich für eine robuste Überlebenskünstlerin, die auch auf kargen Böden besteht. Du machst hier alles richtig, wenn du ihr ein sonniges Plätzchen schenkst, an dem sie sich frei entfalten darf.
Dornige Schönheit: Robuster Vogelschutz und zartrosa Blütenpracht.
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Als Wildrose leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität in deinem Garten. Nach der Blüte im Frühsommer entwickeln sich die Hagebutten (Sammelfrucht der Rose), die bis weit in den Winter hinein an den Zweigen verbleiben können. Diese Früchte dienen der heimischen Vogelwelt als wertvolle Nahrungsquelle in der kargen Jahreszeit. Durch ihren dichten, dornigen Wuchs bietet die Carolina-Rose zudem sichere Nistplätze und Schutz vor Fressfeinden. Da die Blüte ungefüllt (mit frei zugänglichen Staubblättern) ist, können Pollen suchende Insekten die Pflanze problemlos anfliegen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Okt
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.52 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Setze die Carolina-Rose am besten an einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz. Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Standort: Bevorzugt Licht und Wärme.
Boden: Die Pflanze gedeiht gut in durchlässiger, eher sandiger bis lehmiger Erde.
Wasser: Einmal eingewurzelt, zeigt sie sich gegenüber Trockenheit sehr tolerant.
Platzbedarf: Da sie Ausläufer bildet, solltest du ihr ausreichend Raum zu Nachbarpflanzen einplanen.
Schnitt: Ein Rückschnitt ist kaum notwendig, kann aber zur Verjüngung (Entfernen alter Triebe) alle paar Jahre durchgeführt werden.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen ähnliche Standortansprüche und die Schafgarbe füllt mit ihren weißen Blütendolden optisch die Lücken zwischen den Rosenzweigen.
Die Carolina-Rose (Rosa carolina) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In unserer Region ist sie laut Datenbestand in Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt offene, sonnige Standorte. Ein markantes Merkmal sind die fiedrigen Blätter (aus mehreren Einzelblättchen zusammengesetzte Blattform) und die im Vergleich zu anderen Rosenarten eher geringe Wuchshöhe von meist unter einem Meter. Sie zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche, auch trockenere Bodenverhältnisse.
1 Video zu Rosa carolina
9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →