Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa elliptica
Auch bekannt als: Keilblättrige Rose
Artengruppe
Die Keilblättrige Rose erkennst du an ihren namensgebenden, zum Grund hin keilförmig verschmälerten Blättchen und ihrem meist kompakten, aufrechten Wuchs. Als indigen (einheimisch) eingestufte Wildrose ist sie ein wertvoller Bestandteil unserer ursprünglichen Natur, der heute leider selten geworden ist. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung im Garten einen direkten Beitrag zum Artenschutz und zum Erhalt der regionalen Biodiversität (Vielfalt des Lebens). Wenn du einen sonnigen, eher trockenen Standort hast, ist sie eine charakterstarke Wahl für deine naturnahe Hecke.
Seltene Wildrose: Hol dir ein Stück bedrohte Natur direkt in deinen Garten.
Da die Keilblättrige Rose als indigen (einheimisch) und Archäophyt (eine vor 1492 eingebürgerte Pflanze) gilt, ist sie tief in das heimische Ökosystem eingebunden. Ihre dichten, bedornten Zweige bieten einen sicheren Rückzugsort und geschützte Nistmöglichkeiten für Vögel. Da sie auf der Roten Liste Deutschlands geführt wird, ist jeder Standort im Garten ein wichtiger Trittstein für das Überleben dieser gefährdeten Artengruppe. Die im Herbst reifenden Hagebutten dienen zudem als wertvolle Energiereserve für die kalte Jahreszeit.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.7 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Boden: Die Pflanze bevorzugt eher trockene, kalkhaltige und magere Böden.
Pflanzzeit: Du kannst die Rose von März bis Mai oder von September bis Ende November pflanzen, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflege: Als robuste Wildart benötigt sie kaum Dünger oder zusätzliche Wassergaben, sobald sie angewachsen ist.
Rückschnitt: Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich; ein gelegentliches Auslichten alter Triebe im Spätwinter reicht völlig aus.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt natürlicherweise über die Aussaat der Hagebuttenkerne im Herbst.
Kombinationsempfehlung: Ein guter Partner ist der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide Arten teilen die Vorliebe für trockene Standorte und fördern als heimische Gewächse die lokale Tierwelt.
Die Keilblättrige Rose (Rosa elliptica) wird taxonomisch (wissenschaftlich eingeordnet) zur Gattung der Rosen (Rosa) gezählt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland und die Schweiz, wo sie vor allem in wärmebegünstigten Lagen vorkommt. Sie ist ein typischer Bewohner von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und Gebüschsäumen. Morphologisch (gestaltlich) unterscheidet sie sich von anderen Wildrosen durch die spezielle Form ihrer Fiederblätter und ihre oft drüsige Blattunterseite.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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