Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa elliptica agg.
Artengruppe
An ihren nach oben hin verbreiterten, keilförmigen Blättern lässt sich die Keilblättrige Rose (Rosa elliptica agg.) sofort erkennen. Diese in Deutschland heimische Wildrose ist eine botanische Besonderheit, die in der Natur vor allem an warmen Standorten vorkommt. Da sie in der Roten Liste unter der Kategorie D (Daten unzureichend) geführt wird, ist sie ein seltener Gast in unseren Gärten. Mit ihrer Pflanzung trägst du aktiv zum Erhalt dieser indigenen (ursprünglich einheimischen) Artengruppe bei. In deinem Naturgarten fungiert sie als wertvoller Strukturgeber und Rückzugsort. Gönne dieser Rarität doch ein sonniges Plätzchen in deiner Hecke.
Heimische Wildrosen-Rarität: Ein seltener Schatz für deinen Naturgarten.
Diese Wildrose ist als indigene Art ein fester Bestandteil der heimischen Flora. Aktuell liegen keine spezifischen Bestäubungsdaten für diese Artengruppe in der Datenbank vor, was sich auch in ihrem Status auf der Roten Liste mit der Kategorie D für eine unzureichende Datenlage widerspiegelt. Dennoch übernehmen heimische Rosen grundsätzlich wichtige Funktionen als Lebensraumgeber. Sie bietet Schutz und sichere Nistmöglichkeiten für die Tierwelt. Indem du diese seltener behandelte Art kultivierst, hilfst du dabei, die genetische Vielfalt der Wildrosen in Deutschland zu sichern. Ihre Früchte dienen zudem als wichtige Ressource für die Natur in den Wintermonaten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.7 m
Pflanze die Keilblättrige Rose idealerweise von März bis Mai oder zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Wähle einen Standort, der den natürlichen Gegebenheiten in Deutschland entspricht – sonnige Plätze werden bevorzugt.
Der Boden sollte gut durchlässig sein; Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Als robuste Wildrose benötigt sie nach der Anwuchsphase kaum zusätzliche Wassergaben oder Düngung.
Ein Rückschnitt ist nur selten notwendig, etwa um Totholz zu entfernen oder den Wuchs in Form zu halten.
Da die Pflanze wehrhafte Stacheln besitzt, ist sie nicht als kindersicher eingestuft; plane sie daher eher für Randbereiche ein.
Eine Vermehrung kann über Aussaat im Herbst erfolgen.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide Arten sind in Deutschland heimisch und ergänzen sich hervorragend in einer naturnahen Pflanzung, da sie ähnliche Lichtansprüche teilen.
Die Keilblättrige Rose gehört zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales) und zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in Deutschland heimisch und wird entweder als indigen oder als Archäophyt (vor 1492 eingewandert) eingestuft. Typisch für diese Artengruppe ist der Wuchs an trockenen Standorten, wobei sie morphologisch durch ihre charakteristischen, keilförmigen Fiederblättchen auffällt. Aufgrund der schwierigen Unterscheidung innerhalb der Gattung wird sie oft als Aggregat (Artengruppe ähnlicher Sippen) zusammengefasst.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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