Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa obtusifolia
Auch bekannt als: Rosa obtusifolia
An ihren stumpfen Blättern lässt sich die Stachellose Rose (Rosa obtusifolia) sofort erkennen. Unverwechselbar sind zudem ihre zartrosa bis weißen Schalenblüten, die im Mai und Juni erscheinen. Als heimische Wildrose ist sie ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Hecken in Deutschland und Österreich. Da sie reichlich Pollen produziert, lockt sie während der Blütezeit eine Vielzahl von Pollensammlern an, während ihre roten Hagebutten im Winter als wichtige Energiequelle für Vögel dienen. Mit dieser Rose holst du dir ein robustes Stück Natur in den Garten, das wenig Pflege braucht und viel Leben anzieht. Du wirst sehen, wie sehr dein Garten von dieser ursprünglichen Art profitiert.
Heimische Wildrose: Zarte Blüten im Juni und wichtige Winterreserve für Vögel.
Obwohl für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, sind Wildrosen wie diese eine tragende Säule im Ökosystem. Die offenen Blüten im Mai und Juni bieten leicht zugänglichen Pollen für Käfer und Schwebfliegen, die für die natürliche Schädlingsregulierung im Garten wichtig sind. Im Winter verwandelt sich die Pflanze in eine wichtige Futterstation, wenn die Hagebutten verschiedenen Vogelarten wertvolle Vitamine liefern. Das dichte Astwerk dient zudem als geschützter Rückzugsort und Nistplatz für Heckenbrüter. Durch die Pflanzung dieser heimischen Rose stärkst du somit aktiv die Nahrungskette und Strukturvielfalt in deiner direkten Umgebung.
Die Stachellose Rose ist als nicht kindersicher eingestuft, da sie trotz ihres Namens im Gartenbau oft stachelige Triebe besitzen kann, die zu Kratzern führen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzenarten. Die Pflanze selbst ist ungiftig und ihre Früchte sind als Hagebutten bekannt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.45 m
Die Stachellose Rose ist eine unkomplizierte Bewohnerin, die sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort am wohlsten fühlt. Sie bevorzugt Böden, die kalkhaltig und mäßig feucht sind, was einer normalen, gut gepflegten Gartenerde entspricht. Die beste Zeit für eine Neupflanzung ist entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und Ende November, solange der Boden frostfrei offen ist.
Standort: Sonnig bis halbschattig, ideal für Windschutzhecken.
Boden: Lehmig-humoser Boden mit guter Basenversorgung wird bevorzugt.
Pflege: Ein Verjüngungsschnitt kann alle paar Jahre durchgeführt werden, um alte Triebe zu entfernen.
Vermehrung: Die Vermehrung gelingt am zuverlässigsten über die Aussaat der im Herbst gesammelten Hagebutten.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) – beide Arten teilen ähnliche Standortansprüche und bilden zusammen eine ökologisch wertvolle Schutzhecke für heimische Kleintiere.
Die Stachellose Rose (Rosa obtusifolia) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mitteleuropas, wobei sie in Deutschland und Österreich fest etabliert ist. Typische Lebensräume sind Hecken, Waldränder und Gebüsche auf basenreichen Standorten. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre bogig überhängenden Triebe und die namensgebenden stumpfen Fiederblättchen aus, die ihr ein sanftes Erscheinungsbild verleihen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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