Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa rubiginosa
Auch bekannt als: Wein-Rose, Weinrose
Artengruppe
Die Wein-Rose erkennst du sofort an ihrem charakteristischen Duft nach frischen Äpfeln, den ihre Blätter besonders bei feuchtem Wetter oder Berührung verströmen, sowie an ihren leuchtend rosa Blüten. Als heimische Wildrose (indigen) ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie Tieren ganzjährig Schutz und Nahrung bietet. Insekten finden in den offenen Blüten reichlich Pollen, während Vögel von den vitaminreichen Hagebutten im Winter profitieren. Wenn du einen sonnigen, eher trockenen Platz in deinem Garten hast, ist sie eine der robustesten und dankbarsten Begleiterinnen überhaupt.
Wilder Apfelduft und winterliche Vitamintankstelle für deine Gartenvögel.
Die Wein-Rose übernimmt eine zentrale Rolle im Ökosystem des Gartens. Ihre im Herbst reifenden Hagebutten bleiben oft lange hängen und dienen heimischen Vögeln als lebenswichtige Nahrungsquelle in der kargen Winterzeit. Durch ihren dichten Wuchs und die wehrhaften Stacheln bietet sie zudem einen idealen und sicheren Rückzugsort für den Nestbau. Die ungefüllten Blüten ermöglichen Insekten einen einfachen Zugang zu den Pollenvorräten. Als heimische Art trägt sie maßgeblich zur Stärkung der regionalen Biodiversität bei, indem sie Lebensraum und Nahrung vernetzt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.36 m
Wähle für deine Wein-Rose einen vollsonnigen Standort, da sie viel Licht benötigt, um ihren Duft und die Blütenpracht zu entwickeln. Der Boden sollte eher trocken sein, da sie sehr unempfindlich gegenüber Wassermangel ist. Da sie ein Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) ist, genügt ein normaler Gartenboden ohne zusätzliche Düngung völlig aus.
Pflanzzeit: Am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Gießen: Nur in der Anwachsphase notwendig, danach ist sie extrem trockenheitsresistent.
Schnitt: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, du kannst sie jedoch im Spätwinter auslichten.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Gewöhnliche Schlebe (Prunus spinosa) – beide Arten teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und bilden zusammen eine blickdichte, ökologisch wertvolle Hecke.
Die Wein-Rose (Rosa rubiginosa) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise sonnige Gebüsche und Waldränder. Auffällig sind ihre kräftigen, hakenförmig gekrümmten Stacheln und die drüsigen Blätter, die für das typische Apfelaroma verantwortlich sind. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigene Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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