Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus arcticus
Auch bekannt als: Schwedische Ackerbeere, Arktische Himbeere, Allackerbeere, Arktische Brombeere, Aakerbeere
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Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Allackerbeere (Rubus arcticus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend purpurrosa Blüten, die flach über dem Boden schweben, ist sie eine echte Seltenheit. Du holst dir mit ihr einen spezialisierten Zwergstrauch (kleinwüchsige, verholzende Pflanze) in den Garten, der vor allem durch seine Anspruchslosigkeit gegenüber Frost besticht. Als Teil unserer heimischen Flora unterstützt sie die natürliche Artenvielfalt in feuchten Gartenbereichen. Wenn du einen Platz mit saurem Boden hast, kannst du mit dieser Pflanze einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seltener Arten leisten.
Alpine Kostbarkeit für das Moorbeet: Die stachellose Allackerbeere.
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Als in Österreich heimische Wildpflanze ist die Allackerbeere ein wertvoller Bestandteil der regionalen Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen). Sie besiedelt ökologische Nischen an feuchten Standorten, die in unserer modernen Landschaft immer seltener werden. Durch die Pflanzung in deinem Garten bietest du dieser gefährdeten Art einen geschützten Raum außerhalb ihres natürlichen Rückzugsgebietes. Da sie eine einheimische Art ist, fügt sie sich perfekt in das Beziehungsgefüge unserer Natur ein, auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese seltene Art in der Datenbank noch nicht vollständig erfasst sind. Ihr Erhalt im Garten trägt dazu bei, das botanische Erbe der Alpenregion zu bewahren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jan
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.3 m
Wähle für die Allackerbeere einen Standort, der kühl und gleichmäßig feucht gehalten werden kann.
Der Boden sollte idealerweise kalkfrei und sauer sein, was den Bedingungen in einem Moorbeet entspricht.
Du kannst die Pflanze im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Achte im Sommer darauf, dass die Erde niemals vollständig austrocknet, da die Pflanze empfindlich auf Wassermangel reagiert.
Ein halbschattiger Platz ist ideal, um die Verdunstung gering zu halten und ein kühles Milieu zu fördern.
Die Vermehrung gelingt am besten über die unterirdischen Ausläufer (kriechende Triebe zur Ausbreitung).
Ein Rückschnitt ist bei diesem Zwergstrauch nicht notwendig, lediglich abgestorbene Pflanzenteile kannst du im Februar entfernen.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, solange der Boden ausreichend humos (reich an organischer Substanz) ist.
Gute Partnerinnen sind die Rosmarinheide (Andromeda polifolia) oder die Moosbeere (Vaccinium oxycoccos).
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da alle Arten dieselben sauren und feuchten Standortbedingungen in der Natur teilen.
Die Allackerbeere (Rubus arcticus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine charakteristische Art der nördlichen Breiten sowie der Alpenregion in Österreich. Sie besiedelt bevorzugt Moore, feuchte Wälder und alpine Zwergstrauchheiden. Typisch für diese Art ist der niedrige, stachellose Wuchs und die dreiteiligen Blätter, die im Herbst eine rötliche Färbung annehmen können. Trotz ihrer Verwandtschaft zur Himbeere bleibt sie mit einer Höhe von nur 10 bis 25 Zentimetern sehr klein.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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