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Rubus camptostachys
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Auch bekannt als: Rubus camptostachys
An ihren charakteristischen, haselähnlichen Blättern und den fein behaarten Trieben lässt sich die Bewimperte Haselblattbrombeere (Rubus camptostachys) sofort erkennen. Als heimische Wildart ist sie ein wichtiger Baustein für die regionale Biodiversität und bietet Struktur in naturnahen Gärten. Da sie indigen (ursprünglich in einem Gebiet heimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und dient als natürlicher Schutzraum für die Tierwelt. Auch wenn für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, bereicherst du mit ihr die Vielfalt deiner Heckenlandschaft. Du kannst diese robuste Pflanze nutzen, um ökologische Nischen zu besetzen, die Zierpflanzen oft nicht bieten können.
Heimisches Kraftpaket: Robuster Strukturgeber für deine Wildstrauchhecke.
Als heimische Wildpflanze leistet die Bewimperte Haselblattbrombeere einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Stabilität in deinem Garten. Da sie auf der Roten Liste als ungefährdet (Symbol *) geführt wird, ist sie eine robuste Wahl für die naturnahe Gestaltung. Sie bietet ganzjährig Struktur und dient vielen Tieren als Rückzugsort und Nistgelegenheit. In der Blütezeit stellt sie eine wichtige Ressource dar, während die Früchte im Spätsommer eine natürliche Nahrungsquelle für die heimische Fauna bilden. Durch die Förderung solcher weniger bekannten Indigenen (ursprünglich heimischen Arten) unterstützt du aktiv den Erhalt der regionalen Pflanzenvielfalt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,405 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Bewimperte Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In Deutschland ist sie als indigen (einheimisch) eingestuft und besiedelt bevorzugt frische Standorte auf Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre bogig wachsenden Triebe und die namensgebende Bewimperung an den Blatträndern aus. Sie ist Teil der komplexen Rubus-Artengruppe, die besonders in Waldrandnähe und Hecken vorkommt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.