Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus camptostachys
Auch bekannt als: Rubus camptostachys
An ihren charakteristischen, haselähnlichen Blättern und den fein behaarten Trieben lässt sich die Bewimperte Haselblattbrombeere (Rubus camptostachys) sofort erkennen. Als heimische Wildart ist sie ein wichtiger Baustein für die regionale Biodiversität und bietet Struktur in naturnahen Gärten. Da sie indigen (ursprünglich in einem Gebiet heimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und dient als natürlicher Schutzraum für die Tierwelt. Auch wenn für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, bereicherst du mit ihr die Vielfalt deiner Heckenlandschaft. Du kannst diese robuste Pflanze nutzen, um ökologische Nischen zu besetzen, die Zierpflanzen oft nicht bieten können.
Heimisches Kraftpaket: Robuster Strukturgeber für deine Wildstrauchhecke.
Als heimische Wildpflanze leistet die Bewimperte Haselblattbrombeere einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Stabilität in deinem Garten. Da sie auf der Roten Liste als ungefährdet (Symbol *) geführt wird, ist sie eine robuste Wahl für die naturnahe Gestaltung. Sie bietet ganzjährig Struktur und dient vielen Tieren als Rückzugsort und Nistgelegenheit. In der Blütezeit stellt sie eine wichtige Ressource dar, während die Früchte im Spätsommer eine natürliche Nahrungsquelle für die heimische Fauna bilden. Durch die Förderung solcher weniger bekannten Indigenen (ursprünglich heimischen Arten) unterstützt du aktiv den Erhalt der regionalen Pflanzenvielfalt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.41 m
Wähle für die Bewimperte Haselblattbrombeere einen sonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; sie kommt mit einer normalen, gut wasserversorgten Gartenerde bestens zurecht.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) benötigt sie keine starken Düngergaben, etwas Kompost im Frühjahr ist ausreichend.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, solltest du sie eher in Randbereiche oder als Teil einer Schutzhecke setzen.
Ein gelegentlicher Rückschnitt der alten Ruten fördert die Vitalität und hält den Wuchs im Zaum.
Achte darauf, der Pflanze genügend Raum zur Ausbreitung zu geben, da sie bogige Triebe bildet.
Die Vermehrung gelingt meist einfach über Absenker (Triebe, die bei Bodenkontakt Wurzeln bilden).
Gute Partnerin: Die Hasel (Corylus avellana) – beide Pflanzen ergänzen sich hervorragend in einer freiwachsenden Wildstrauchhecke und teilen die gleichen Bodenansprüche.
Die Bewimperte Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In Deutschland ist sie als indigen (einheimisch) eingestuft und besiedelt bevorzugt frische Standorte auf Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre bogig wachsenden Triebe und die namensgebende Bewimperung an den Blatträndern aus. Sie ist Teil der komplexen Rubus-Artengruppe, die besonders in Waldrandnähe und Hecken vorkommt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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