Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus deweveri
Auch bekannt als: Rubus deweveri
An den haselnussähnlichen Blättern lässt sich Dewevers Haselblattbrombeere (Rubus deweveri) sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist ein Gewinn für jeden Naturgarten, da sie als Indigen (ursprünglich einheimisch) perfekt in unsere Landschaft passt. Da sie dichte Dickichte bildet, schafft sie geschützte Lebensräume für die Tierwelt direkt vor deiner Haustür. Bitte beachte, dass die Triebe mit Stacheln bewehrt und daher nicht kindersicher sind. Wenn du eine wilde Ecke im Garten hast, bietet dieser Strauch eine wunderbare Möglichkeit, die Ursprünglichkeit deiner Region zu fördern. Probier es doch mal an einer sonnigen Grundstücksgrenze aus!
Heimische Wildkraft: Ein robuster Schutzraum für deinen Naturgarten.
Als indigene (ursprünglich einheimische) Art ist Dewevers Haselblattbrombeere ein fester Bestandteil der regionalen Ökosysteme. Da sie an unsere Umweltbedingungen perfekt angepasst ist, bildet sie ein stabiles Gerüst für die heimische Artenvielfalt. In naturnahen Hecken schafft sie durch ihren dichten Wuchs wertvolle Rückzugsorte für kleine Wirbeltiere. Die Pflanze trägt dazu bei, die natürliche Balance im Garten zu wahren, ohne dass ein Eingriff durch Dünger notwendig ist. Gerade für die Vernetzung von Biotopen (Lebensräumen) spielt eine solche standortheimische Art eine wichtige Rolle. Sie fungiert als wichtiger Baustein in der regionalen Flora Deutschlands.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten, idealerweise an einem lichten Gehölzrand.
Boden: Die Pflanze ist anpassungsfähig und gedeiht in normalen, mäßig trockenen bis frischen Gartenböden.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Einpflanzen: Grabe ein Loch, das doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, und wässere die Pflanze nach dem Setzen gut an.
Pflege: Ein regelmäßiger Rückschnitt der zweijährigen, abgetragenen Triebe im späten Winter fördert die Vitalität.
Vermehrung: Dies gelingt leicht über Absenker (Triebe, die bei Bodenkontakt Wurzeln bilden) oder durch Teilung im Herbst.
Wachstum: Da sie Ausläufer bilden kann, solltest du ihr ausreichend Platz von mindestens zwei Metern einplanen.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Hundsrose (Rosa canina) – beide teilen ähnliche Ansprüche an den Standort und bilden zusammen eine ökologisch wertvolle Schutzhecke.
Dewevers Haselblattbrombeere (Rubus deweveri) ist eine in Deutschland heimische Pflanzenart aus dem Brombeer-Komplex. Sie wird als Indigen oder Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze) eingestuft und gilt laut Roter Liste derzeit als ungefährdet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Waldränder und Heckenlandschaften, wobei sie durch ihre bogig überhängenden Triebe auffällt. Morphologisch zeichnet sie sich durch Blätter aus, die in ihrer Form stark an die der Haselnuss erinnern, was ihr auch ihren Namen gab.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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