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Rubus guestphalicus
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Auch bekannt als: Rubus guestphalicus
Schon von weitem fällt die Westfälische Brombeere (Rubus guestphalicus) durch ihren kräftigen, bogig überhängenden Wuchs und die markanten Stacheln an den dunklen Ruten auf. Diese heimische Wildpflanze ist weit mehr als nur ein Beerenstrauch; sie wird auf der Roten Liste als gefährdet (Kategorie 3) geführt und ist damit eine echte botanische Kostbarkeit. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Funktion als Rückzugsort für Vögel und Kleinsäuger, die im dichten Geäst Schutz finden. Da sie indigen (einheimisch) ist, passt sie perfekt in unsere Landschaft. Mit ihrer Ansiedlung leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt einer seltenen regionalen Art und machst alles richtig, wenn du auf Vielfalt setzt.
Rote Liste 3: Schütze eine seltene Wildart in deinem eigenen Garten.
Aufgrund ihrer Einstufung in die Rote Liste 3 ist die Westfälische Brombeere ein wertvoller Baustein für den regionalen Artenschutz. Ihr dichter, bewehrter Wuchs dient Vögeln als sicherer Nistplatz, der vor Nesträubern wie Katzen schützt. Im Winter bieten die verholzten Ruten Überwinterungsquartiere für verschiedene Insektenlarven. Die Früchte stellen im Spätsommer eine wichtige Nahrungsquelle für heimische Vögel und Bilche dar. Da sie als indigene Art perfekt an das hiesige Klima angepasst ist, benötigt sie keine künstliche Düngung und fördert ein gesundes Bodenleben.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Die Westfälische Brombeere (Rubus guestphalicus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt in Deutschland, wo sie typischerweise an Waldrändern und in lichten Gebüschen vorkommt. Als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (vor 1492 eingeführte Pflanze) ist sie fester Bestandteil unserer Flora. Kennzeichnend sind ihre mehrjährigen Triebe, die im ersten Jahr wachsen und im zweiten Jahr Blüten sowie Früchte tragen, bevor sie absterben.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.