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Rubus lamprocaulos
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Auch bekannt als: Rubus lamprocaulos
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An ihren fein gesägten Blättern, die stark an die Haselnuss erinnern, lässt sich die Feingesägte Haselblattbrombeere sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist ein ökologisches Kraftpaket für den Naturgarten, da sie im Gegensatz zu überzüchteten Sorten perfekt an unsere Tierwelt angepasst ist. Besonders Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) finden hier eine lebensnotwendige Nahrungsquelle. Da sie auf mageren Böden gedeiht, hilft sie dir, auch kargere Ecken in wertvolle Lebensräume zu verwandeln. Wenn du Vielfalt ohne großen Pflegeaufwand suchst, ist dieser Strauch die ideale Wahl für dich.
Feingesägte Haselblattbrombeere: Die robuste Futterstation für seltene Falter.
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Diese Brombeere ist ein wichtiger Knotenpunkt im ökologischen Netz. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen zahlreiche spezialisierte Falter die Blüten an, darunter der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Malven-Dickkopffalter (Spialia orbifer). Auch seltene Arten wie der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren von diesem Angebot. Da sie eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) eingeht, stärkt sie zudem die Bodengesundheit. Im Winter bieten die verbleibenden Pflanzenteile Schutz für überwinternde Insekten, während die Samen eine natürliche Reserve für Vögel darstellen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Feingesägte Haselblattbrombeere (Rubus lamprocaulos) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und innerhalb der Ordnung der Rosenartigen zu den formenreichen Brombeergebüschen. Als indigene Art (ursprünglich heimisch) ist sie in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt lichte Waldränder und Gebüsche. Auffällig ist ihr eher niedriger, teils kriechender Wuchs. Die Blätter sind meist dreizählig gefiedert, wobei der Blattrand eine namensgebende, besonders feine und regelmäßige Zahnung aufweist, die sie von der Gemeinen Brombeere unterscheidet.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.