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Rubus leucophaeus
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Auch bekannt als: Rubus leucophaeus
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Weißgraue Haselblattbrombeere (Rubus leucophaeus) durch ihre charakteristischen, filzig behaarten Blattunterseiten auf. Als heimisches Rosengewächs ist sie weit mehr als nur ein Beerenstrauch: Sie dient als unverzichtbare Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Roten Würfelfalter (Spialia sertorius). Im Vergleich zur Kulturbrombeere ist sie robuster und ökologisch wertvoller für unsere hiesige Tierwelt. Wenn du einen naturnahen Saum am Heckenrand schaffen willst, liegst du mit dieser Art genau richtig. Sie fördert die Artenvielfalt direkt vor deiner Terrassentür.
Unverzichtbare Tankstelle für den Roten Würfelfalter und seine Verwandten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeerart eine zentrale Lebensgrundlage für diverse Schmetterlinge. Besonders der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und der Südliche Würfelfalter (Spialia orbifer) nutzen die Blüten intensiv. Auch spezialisierte Arten wie der Schwarzbraune Würfelfalter (Muschampia tessellum) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) profitieren von dem Nektarangebot. In höheren Lagen oder nördlichen Regionen fliegen zudem Perlmuttfalter wie Boloria polaris die Blüten an. Die Beeren dienen im Spätsommer Vögeln als Nahrung, während das dichte Gestrüpp sichere Rückzugsorte bietet.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Die Weißgraue Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird innerhalb der Gattung Rubus der Sektion der Haselblattbrombeeren zugeordnet. Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) und gilt als etablierter Teil unserer Flora. Typischerweise besiedelt sie Waldränder und Gebüsche auf frischen Böden. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza), die im Austausch gegen Zucker die Nährstoffaufnahme der Wurzeln verbessern. Ihr Wuchs ist charakteristisch bogig niederliegend.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.