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Rubus montanus
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Auch bekannt als: Rubus montanus
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Mittelgebirgs-Brombeere (Rubus montanus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren kräftig bewehrten, bogenförmig überhängenden Ruten und den weißen Schalenblüten ist sie eine Charakterpflanze unserer Bergwälder. In deinem Garten bietet sie wertvollen Lebensraum für bedrohte Falter wie den Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius). Als Mykorrhiza-Pflanze (lebt in Symbiose mit Bodenpilzen) fördert sie zudem die Gesundheit des Gartenbodens. Wenn du eine naturnahe Ecke hast, in der sie sich ausbreiten darf, schaffst du ein echtes Refugium für die Artenvielfalt.
Wilde Kraft für Falter: Die unverzichtbare Kinderstube für Dickkopffalter.
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Diese Art ist eine ökologische Schlüsselpflanze für zahlreiche Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia rosae und Spialia orbifer von ihrem Nektarangebot. Auch für seltene Perlmuttfalter wie Boloria polaris und Boloria frigga stellt sie eine wichtige Nahrungsquelle dar. Im Winter dienen die markhaltigen Stängel als Rückzugsort für Insektenlarven, während die verbliebenen Früchte eine energiereiche Nahrung für heimische Vögel bieten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2,027 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Mittelgebirgs-Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in den Mittelgebirgslagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sie bevorzugt Waldränder und Gebüsche auf frischen, mäßig nährstoffreichen Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch kantige, bestachelte Schößlinge (Jungtriebe) und handförmig zusammengesetzte Blätter aus. Als ausdauernder Halbstrauch verholzen ihre Triebe, während sie im zweiten Jahr Blüten und Früchte tragen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.