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Rubus praecox
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Auch bekannt als: Robuste Brombeere
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind bei der Prachtbrombeere (Rubus praecox) ihre kräftigen, bogig überhängenden Ruten und die im Sommer erscheinenden, weißen bis zartrosa Blütenstände. In deinem Naturgarten übernimmt sie eine Schlüsselrolle als Lebensraum und Futterquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) sind auf solche Bestände angewiesen. Da sie zudem wertvolle Verstecke bietet, ist sie ein Muss für jeden, der Wildnis zulassen möchte. Wenn du den Platz hast, wirst du mit einer unglaublichen Insektenvielfalt belohnt.
Dornige Festung und Schmetterlingsmagnet: Ein Muss für echte Naturgärten.
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Die Prachtbrombeere ist eine herausragende Insektenpflanze. Nach aktuellen Daten profitieren zahlreiche spezialisierte Falter von ihr, darunter der Rosetten-Dickkopffalter (Spialia rosae) und der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius). Auch seltenere Arten wie der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) und in alpinen Lagen der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) nutzen sie als Nektarquelle. Die dichten, dornigen Zweige dienen zudem vielen Singvögeln als sicherer Brutplatz vor Katzen oder anderen Räubern. Im Winter bieten die verbliebenen Pflanzenteile Überwinterungsquartiere für nützliche Käfer und Wildbienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Prachtbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder sowie Hecken. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt an unsere hiesigen Klimabedingungen angepasst. Morphologisch zeichnet sie sich durch die typische Bewehrung mit Stacheln und gefiederten Blättern aus. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), die ihr helfen, Nährstoffe effizient aus dem Boden zu lösen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.