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Rubus wahlbergii
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Auch bekannt als: Wahlberg-Haselblattbrombeere, Rubus wahlbergii
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An ihren charakteristischen, den Blättern der Hasel ähnelnden Laubblättern lässt sich Wahlbergs Haselblattbrombeere sofort erkennen. Diese heimische Wildart ist ein wahrer Schatz für deinen Naturgarten, da sie über einen außergewöhnlich langen Zeitraum von Mai bis November blüht. Davon profitieren spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Mittlere Perlmuttfalter (Boloria frigga), die hier verlässliche Nahrung finden. Mit ihrem dichten Wuchs bietet sie zudem sichere Brutplätze für Vögel. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ökologisch wertvoll und gleichzeitig pflegeleicht ist, liegst du mit dieser Brombeere genau richtig.
Die ausdauernde Nektartankstelle: Blüht unermüdlich von Mai bis November.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine essenzielle Lebensgrundlage für zahlreiche Schmetterlinge. Besonders die Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia rosae und Spialia orbifer nutzen das reiche Nektarangebot. Auch seltene Arten wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und Muschampia tessellum finden hier Nahrung. Die extrem lange Blütezeit bis in den November hinein schließt eine kritische Versorgungslücke im Spätjahr, wenn viele andere heimische Wildpflanzen bereits verblüht sind. Im Winter dienen die Früchte und das dichte Geäst als wichtige Energiequelle und Rückzugsort für Vögel und Kleinsäuger.
Wahlbergs Haselblattbrombeere ist nicht giftig, gilt jedoch aufgrund ihrer kräftigen Stacheln als nicht kindersicher. In Haushalten mit kleinen Kindern solltest du die Pflanze daher eher in Randbereichen oder als Schutzhecke einsetzen. Trage bei Rückschnittarbeiten immer feste Handschuhe, um Verletzungen durch die wehrhaften Triebe zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Nov
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wahlbergs Haselblattbrombeere (Rubus wahlbergii) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird botanisch als Indigen oder Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Pflanzenart) eingestuft. In Deutschland ist sie weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder oder Heckenstrukturen. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) zeigt sie eine weite ökologische Amplitude. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre typische Wuchsform aus, die Merkmale der Kratzbeere mit denen anderer Brombeergruppen vereint, was sie zu einem spannenden Studienobjekt der Evolution macht.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.