Bild folgtKI-generierte IllustrationRumex lapponicus
Auch bekannt als: Rumex lapponicus
Auffällig sind beim Lappland-Ampfer (Rumex lapponicus) seine markanten pfeilförmigen Blätter und die hoch aufragenden, rötlich schimmernden Blütenstände. Diese heimische Staude ist eine Bereicherung für jeden Garten, der alpine oder kühl-feuchte Nischen bietet. Da er an raue Bedingungen angepasst ist, bringt er eine robuste Struktur in naturnahe Pflanzungen und dient Vögeln in der kalten Jahreszeit als wertvolle Energiequelle durch seine Samen. Auch wenn er im Flachland selten anzutreffen ist, hilft er dir, die Artenvielfalt spezialisierter Gebirgspflanzen zu erhalten. Du kannst mit ihm ganz einfach einen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Flora leisten.
Robuste Nordlicht-Schönheit: Naturnahe Akzente für deine kühlen Gartenplätze.
Der Lappland-Ampfer übernimmt in naturnahen Gärten eine wichtige Rolle als Strukturpflanze. Seine festen Samenstände bleiben bis weit in den Winter hinein stehen und bieten heimischen Vögeln eine wichtige Nahrungsquelle, wenn andere Ressourcen knapp sind. Da er in feuchten Nischen gedeiht, schafft er ein Mikroklima, das Bodenorganismen und Amphibien zugutekommt. In Gebirgslagen ist er fester Bestandteil der natürlichen Pflanzengesellschaften und stützt dort das ökologische Gleichgewicht. Durch seine späte Samenreife verlängert er das Nahrungsangebot im Gartenjahr erheblich.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft, da sie wie viele Ampfer-Arten Oxalsäure enthält, was bei Verzehr zu Unwohlsein führen kann. Achte darauf, wenn Kinder oder Haustiere im Garten sind. Bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mai – Aug
Wähle einen Standort, der kühl und ausreichend feucht ist, idealerweise im Halbschatten oder an einem absonnigen Platz.
Der Boden sollte nährstoffreich und humos (mit organischem Material angereichert) sein, um Feuchtigkeit gut zu speichern.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr ab März oder im Herbst zwischen September und November.
Achte beim Einpflanzen auf einen ausreichenden Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern.
Halte die Erde besonders in trockenen Sommerwochen gleichmäßig feucht, da die Art empfindlich auf Austrocknung reagiert.
Verzichte auf einen Rückschnitt im Herbst; die trockenen Stängel schützen das Herz der Pflanze vor Frost.
Eine Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr oder Herbst möglich.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) liebt ebenfalls feuchte Standorte und ergänzt die Pflanzung ökologisch sinnvoll.
Der Lappland-Ampfer (Rumex lapponicus) gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). In unserer Region ist er vor allem in den subalpinen bis alpinen Lagen auf feuchten Gebirgswiesen und Schuttfluren (steinige Flächen mit lockerem Gestein) beheimatet. Morphologisch zeichnet er sich durch seine pfeilförmigen Grundblätter und die lockeren, rispigen Blütenstände aus. Er ist eine charakteristische Art der Hochlagen, die perfekt an kurze Vegetationsperioden und feuchtkühles Klima angepasst ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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