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Rumex rupestris
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Kaum zu übersehen: Der Ufer-Ampfer (Rumex rupestris) beeindruckt mit seinen großen, lanzettlichen Blättern und den dichten, rötlich schimmernden Fruchtständen an den aufrechten Stielen. Da diese Art in Deutschland heimisch, aber sehr selten geworden ist, holst Du Dir einen echten botanischen Schatz in Deinen Garten. Die Pflanze bietet spezialisierten Kleinstlebewesen einen Rückzugsort, der in der modernen Kulturlandschaft kaum noch zu finden ist. Durch die Ansiedlung an feuchten Stellen leistest Du einen aktiven Beitrag zur Erhaltung unserer regionalen Artenvielfalt. Gib diesem besonderen Pflegling an Deinem Teichrand ein neues Zuhause.
Ein seltener Schatz für Deinen Teich: Heimische Vielfalt am Uferrand.
Als heimische Wildpflanze ist der Ufer-Ampfer ein wichtiger Baustein für die Stabilität Deines Garten-Ökosystems. In den dichten Blüten- und Fruchtständen finden zahlreiche Insekten Deckung und einen geschützten Lebensraum. Die bis in den Winter hinein stehen bleibenden Samen bieten Vögeln eine natürliche Nahrungsquelle, wenn andere Ressourcen knapp werden. Da die Art in Deutschland selten ist, fördert jedes Exemplar im Garten die genetische Vielfalt der Region. Unter den großen Grundblättern entsteht zudem ein feuchtes Mikroklima, das Amphibien als kühler Rückzugsort an heißen Tagen dient.
Der Ufer-Ampfer ist nicht kindersicher. Wie viele Ampfer-Arten enthält er Oxalsäure (ein natürlicher Inhaltsstoff der Pflanze), die bei Verzehr in größeren Mengen zu Unverträglichkeiten führen kann. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius), der jedoch deutlich breitere, herzförmige Blätter an der Basis besitzt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,7 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Ufer-Ampfer (Rumex rupestris) gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist eine in Deutschland heimische Wildpflanze. Sein natürlicher Lebensraum umfasst dauerhaft feuchte Standorte in Gewässernähe, oft auf nährstoffreichen Böden. Charakteristisch für diese ausdauernde Art sind die kräftige Pfahlwurzel und die dreikantigen Früchte mit deutlichen Schwielkörpern (korkige Auswüchse zur Verbreitung durch Wasser). Als typischer Vertreter der Uferflora erreicht er eine stattliche Wuchshöhe und trägt zur Festigung von Böschungen bei.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Ecological Flora of the British Isles flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Fitter, A. H. & Peat, H. J. (1994). The Ecological Flora Database. Journal of Ecology 82:415–425.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.