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Rumex scutatus subsp. scutatus
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An seinen charakteristischen schildförmigen, oft bläulich-grünen Blättern lässt sich der Schild-Ampfer sofort erkennen. Er wächst niedrig und polsterartig, was ihn zu einem idealen Bewohner für karge Mauern oder Steingärten macht. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) bereichert er die Vielfalt an trockenen Standorten in deinem Garten. Die Pflanze zeigt dir sofort, ob dein Boden mager genug ist, da sie Nährstoffreichtum strikt meidet. Wenn du eine robuste Art suchst, die mit extremer Hitze und Trockenheit problemlos umgehen kann, ist dieser Ampfer eine hervorragende Wahl für dein Garten-Ökosystem.
Überlebenskünstler für heiße Trockenmauern und magere Steingärten.
Da für diese spezielle Unterart keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, betrachten wir ihren ökologischen Wert als Spezialist für Extremstandorte. Er besiedelt Nischen, die für die meisten anderen heimischen Pflanzen zu trocken und nährstoffarm sind, und schließt so wichtige Lücken in der Bodenbedeckung. Als indigene Art trägt er zur Stabilisierung von Trockenmauern und Steingärten bei. Seine Samenstände bleiben oft bis in den Winter stehen und bieten so Struktur im Gartenbeet. Durch die Mykorrhiza-Symbiose im Wurzelbereich fördert er ein aktives und gesundes Bodenleben in ansonsten kargen Gartenbereichen.
Die Pflanze ist laut Datenbank nicht kindersicher. Wie viele Ampfer-Arten enthält sie Oxalsäure, was bei übermäßigem Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. Eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der typischen schildförmigen Blätter nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Teils immergrün
Pflanzenhöhe
0,256 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Schild-Ampfer (Rumex scutatus subsp. scutatus) gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Er ist ein typischer Bewohner von Schutthalden und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er durch seine tiefreichenden Wurzeln überlebt. Morphologisch auffällig sind die spießförmigen Blätter und die kleinen, oft rötlich überhauchten Blütenrispen. Dank seiner AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen, die den Nährstoffaustausch fördert) gedeiht er hervorragend auf extrem nährstoffarmen Böden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.