Bild folgtKI-generierte IllustrationSedum anacampseros
Unverwechselbar ist die Rundblättrige Fetthenne (Sedum anacampseros) an ihren dickfleischigen, bläulich-grünen Blättern, die in dichten Rosetten an den Trieben angeordnet sind. Als heimische Pflanze Deutschlands und der Schweiz ist sie eine spezialisierte Überlebenskünstlerin für extrem trockene Gartenbereiche. Sie hilft dir dabei, karge Standorte wie Steinmauern ökologisch aufzuwerten, ohne dass du viel gießen musst. Mit ihrer Robustheit gegenüber Hitze bleibt sie auch in heißen Sommern ein stabiler Bestandteil deines Naturgartens. Du kannst mit ihr ganz ohne großen Aufwand einen wertvollen Lebensraum für spezialisierte Bewohner von Trockenbiotopen (trockene Lebensräume) schaffen.
Heimische Sukkulente: Die robuste Überlebenskünstlerin für deine Trockenmauer.
In deinem Garten fungiert die Rundblättrige Fetthenne als wichtige Komponente für die Biodiversität in extremen Trockenzonen. Da sie in Deutschland und der Schweiz heimisch ist, stellt sie eine verlässliche Ressource für die lokale Fauna dar. Ihre späte Blütezeit bietet ein Nahrungsangebot, wenn viele andere Pflanzen in der Umgebung bereits verblüht sind. Durch ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern, bleibt sie auch dann vital, wenn andere Arten unter Hitzeeinwirkung vertrocknen. Mangels spezifischer Datenbankeinträge zu einzelnen Insektenarten lässt sich allgemein festhalten, dass sie als Nektarquelle besonders für spezialisierte Bewohner von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) von Bedeutung ist. Die dichten Polster bieten zudem ganzjährig Schutz für kleine Bodenlebewesen.
Bitte beachte, dass die Rundblättrige Fetthenne als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile kann zu Unwohlsein oder Magen-Darm-Beschwerden führen, weshalb du sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen solltest. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, doch sollte der Kontakt mit dem Pflanzensaft bei empfindlicher Haut vorsichtshalber vermieden werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.18 m
Setze die Rundblättrige Fetthenne an einen vollsonnigen Platz, idealerweise in eine Trockenmauer oder ein Kiesbeet. Der Boden sollte sehr durchlässig, mineralisch und eher nährstoffarm sein, damit keine Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) entsteht. Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November, solange der Boden offen und nicht gefroren ist. Da sie Wasser in ihren Blättern speichert, musst du sie nach dem Anwachsen kaum zusätzlich wässern. Eine Vermehrung gelingt dir leicht durch das Abtrennen der Rosetten oder durch Triebstecklinge im Frühsommer. Im Winter benötigt die Pflanze keinen Schutz, da sie als Gebirgsart sehr frosthart ist.
Standort: Vollsonnig und trocken auf magerem Boden.
Pflege: Rückschnitt ist nicht erforderlich, Verblühtes kann als Winterschutz stehen bleiben.
Gute Partnerin: Die Weiße Fetthenne (Sedum album) – beide Arten teilen die Vorliebe für extrem trockene Felsspalten und ergänzen sich in ihrer Wuchsform optimal.
Die Rundblättrige Fetthenne (Sedum anacampseros) gehört zur Gattung der Fetthennen und ist in Deutschland sowie in der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst alpine Felsfluren und Schutthalden, was sie zu einer idealen Besetzung für Steingärten macht. Ein markantes Merkmal sind die niederliegenden, fleischigen Triebe, die im Sommer in dichten Blütenständen enden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre sukkulente Lebensweise aus, also die Fähigkeit, Wasser effizient im Gewebe zu speichern, um lange Trockenperioden unbeschadet zu überstehen.
1 Video zu Rundblättrige Fetthenne

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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