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Sabulina austriaca
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Auch bekannt als: Sabulina austriaca
Diese zähe kleine Pflanze gehört zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae) und ist ein echtes Juwel für deine Trockenmauer oder den Steingarten. In der Natur besiedelt sie bevorzugt kalkreiche Felsfluren und Schutthalden, wo sie mit ihren feinen Wurzeln den Boden festigt. Mit ihr holst du dir einen echten Überlebenskünstler in den Garten, der auch mit wenig Wasser bestens zurechtkommt. Hast du schon ein sonniges Plätzchen für diese alpine Spezialistin reserviert?
Alpiner Charme für sonnige Kanten: Robust, immergrün und streng ökologisch.
Als heimische Art ist die Österreichische Miere ein wertvoller Bestandteil der regionalen Flora. Sie geht im Boden eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, die den Nährstoffkreislauf im Gartenboden verbessert. Durch ihren polsterbildenden Wuchs bietet sie in kargen Steingärten einen wichtigen Lebensraum für Kleinstlebewesen. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten derzeit nicht vorliegen, ist sie als indigene Pflanze ein wichtiger Baustein für das ökologische Gleichgewicht. In Gebirgslagen hilft sie zudem, lockeres Gestein zu stabilisieren und schützt so den Boden vor Erosion.
Bitte beachte, dass die Österreichische Miere laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn sie keine bekannten starken Gifte enthält, solltest du sie sicherheitshalber so pflanzen, dass kleine Kinder nicht direkt mit ihr spielen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund ihres charakteristischen Polsterwuchses auf Kalkfelsen kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Die Österreichische Miere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in der Region Österreich indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Felsspalten und alpine Magerrasen, wo sie als ausdauernde, krautige Pflanze wächst. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre dichten, immergrünen Polster und die schmalen, fast nadelförmigen Blätter aus. Diese Wuchsform ist eine perfekte Anpassung an extreme Standorte mit hoher Sonneneinstrahlung und kargen Böden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.