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Calamagrostis rivalis
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Arten
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Wer das Sächsische Reitgras (Calamagrostis rivalis) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen straff aufrechten, kräftigen Halmen und den dichten, rötlich-braunen Blütenrispen setzt es markante Akzente am Teichrand. Als extrem seltene Art, die auf der Roten Liste mit der Stufe 2 als stark gefährdet geführt wird, ist sie ein echtes Juwel für deinen Naturgarten. Besonders Schmetterlinge wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren von diesem Gras. Du schützt mit der Pflanzung eine der seltensten heimischen Pflanzenarten unserer Flusslandschaften. Hol dir dieses Stück lebendige Naturgeschichte direkt an deinen Gartenplatz.
Einzigartiger Naturschatz: Die Rettungsinsel für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist eine lebenswichtige Ressource für spezialisierte Falterarten. Nach aktuellen Daten dient es als wichtige Nahrungspflanze für Schmetterlinge wie den Rostfarbenen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Auch seltenere Arten wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) nutzen die Bestände zur Eiablage oder als Nektarquelle. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, trägt das Gras zur Stabilität des Bodenökosystems bei. Im Winter bieten die stehengelassenen Halme zudem Schutz für überwinternde Insekten und die Samen dienen Vögeln als Zusatzfutter.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Die Pflanze selbst ist ungiftig, wird jedoch als nicht kindersicher eingestuft, da die Blattränder wie bei vielen Reitgräsern sehr scharfkantig sein können und bei unvorsichtiger Berührung zu kleinen Schnittwunden führen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Sächsische Reitgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ein sogenannter Endemit, was bedeutet, dass es weltweit fast ausschließlich im Elbe-Stromtal vorkommt. Es wächst bevorzugt an Ufern und auf feuchten Wiesen, oft im Bereich von Weidengebüschen. Morphologisch zeichnet es sich durch einen horstbildenden Wuchs und kräftige Halme aus, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können. Es handelt sich um eine indigene (einheimische) Art, die perfekt an die wechselnden Wasserstände in Flussauen angepasst ist.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.