Bild folgtKI-generierte IllustrationSalamandra aurorae
Auch bekannt als: Salamandra atra aurorae
Der Aurora-Alpensalamander (Salamandra aurorae) ist ein seltener Schwanzlurch (Amphibie mit Schwanz), der in feuchten Gebirgsregionen lebt und durch seine verborgene Lebensweise auffällt. Als Lebensraum bevorzugt er saubere Stillgewässer (stehende Gewässer) oder kleine Bäche mit hoher Sauerstoffsättigung. Die Larven sind auf eine exzellente Wasserqualität angewiesen, da sie sehr empfindlich auf kleinste Verunreinigungen reagieren. Beim Laichverhalten werden oft bereits weit entwickelte Larven direkt in das Wasser abgesetzt, anstatt Eier zu legen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Art streng nach der FFH-Richtlinie (europäisches Naturschutzrecht) geschützt. Du kannst den Tieren helfen, indem du einen naturnahen Gartenteich ohne Fische anlegst, um Fressfeinde der Larven zu vermeiden. Ein Amphibienunterschlupf aus Steinhaufen oder Totholz bietet den Tieren wichtige Rückzugsorte während der Tagesstunden. Verzichte konsequent auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel), um die durchlässige Haut der Tiere zu schützen. Als Fleischfresser ernährt er sich von wirbellosen Kleintieren, die er im feuchten Unterholz findet. Ein strukturreicher Garten mit Laubschichten fördert das natürliche Nahrungsangebot für diesen besonderen Gast.
Diese Art ist nach der FFH-Richtlinie streng geschützt, weshalb ein Fang oder das Umsiedeln der Tiere gesetzlich verboten ist. Da Salamander über ihre Haut ein Sekret (Schutzflüssigkeit) absondern, solltest du die Tiere nicht berühren. Der Schutz der Lebensräume im Garten hat höchste Priorität.
Der Aurora-Alpensalamander (Salamandra aurorae) gehört zur Ordnung der Schwanzlurche innerhalb der Familie der Echten Salamander (Salamandridae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst spezialisierte Hochlagen, in denen er feuchtkühle Waldhabitate besiedelt. Die Tiere führen eine überwiegend nachtaktive Lebensweise und verstecken sich tagsüber in Erdlöchern oder unter Moospolstern. Mit einer Körperlänge von bis zu 15 Zentimetern zählt er zu den charakteristischen Vertretern seiner Gattung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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