Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix alba var. alba
Du erkennst die Silber-Weide sofort an ihrem schimmernden Laub, das auf der Unterseite dicht seidig behaart ist und den ganzen Baum im Wind silbrig-weiß aufleuchten lässt. In der freien Natur ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Flussauen und schützt die Ufer vor Erosion (Bodenabtrag). Ein besonderes Merkmal ist ihre Ektomykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen), die ihr beim Wachsen an schwierigen Standorten hilft. Da mir für diese spezielle Varietät keine Detaildaten zu Insektenbesuchen vorliegen, konzentrieren wir uns auf ihren Wert für die Gartenstruktur. Wenn du einen feuchten Platz hast, ist sie ein imposanter Blickfang.
Der silbern schimmernde Riese: Imposanter Uferschützer für feuchte Standorte.
Die ökologische Kraft der Silber-Weide entfaltet sich vor allem durch die Ektomykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen). Diese Partnerschaft sorgt für einen stabilen Nährstoffkreislauf und macht den Baum widerstandsfähig gegen Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich). Über der Erde dient das dichte Blattwerk als Sicht- und Windschutz. Da uns für diese Varietät keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, betonen wir ihre Rolle als Bodenfestiger an Wasserläufen. Sie trägt maßgeblich zur Strukturvielfalt in großen naturnahen Gärten bei und bietet Raum für natürliche Entwicklungsprozesse.
Beachte bitte, dass die Silber-Weide als nicht kindersicher eingestuft wird. Das liegt vor allem an der Bruchfälligkeit älterer Äste und der beachtlichen Größe, die sie erreichen kann. Eine direkte Giftwirkung bei Berührung ist nicht bekannt, dennoch solltest du den Baum im Umfeld von Spielflächen regelmäßig auf Totholz kontrollieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
17.36 m
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die silbrige Blattfärbung kräftig zur Geltung kommt.
Der Boden sollte dauerhaft feucht bis nass sein, denn Trockenheit verträgt sie nur schlecht.
Ideal ist ein nährstoffreicher, tiefer Boden, in dem sich die kräftigen Wurzeln ausbreiten können.
Pflanze den Baum im zeitigen Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Halte einen großen Abstand zu Leitungen und Fundamenten ein, da die Wurzeln sehr suchstark sind.
Eine Düngung ist nicht erforderlich, da die Ektomykorrhiza (Wurzelpilze) die Versorgung übernimmt.
Jungbäume müssen bei ausbleibendem Regen regelmäßig und durchdringend gegossen werden.
Du kannst sie durch Kopfweidenschnitt klein halten oder als imposanten Solitär (Einzelbaum) wachsen lassen.
Gute Partnerin: Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) – beide besiedeln ähnliche feuchte Standorte und ergänzen sich im Wuchsbild hervorragend.
Die Silber-Weide (Salix alba var. alba) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) in der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Sie ist in ganz Mitteleuropa heimisch und besiedelt bevorzugt Flussufer und feuchte Niederungen. Typisch für die Art ist die rissige, graubraune Borke und die extrem biegsamen Zweige. Als Pionierbaumart (Pflanze, die neue Lebensräume schnell besiedelt) wächst sie besonders rasch und benötigt für ihre Entwicklung viel direktes Sonnenlicht.
3 Videos zu Silber-Weide



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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