Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix hegetschweileri
Auch bekannt als: Salix hegetschweileri
Wer die Hegetschweiler-Weide (Salix hegetschweileri) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren glänzenden, kahl bleibenden Zweigen und den oberseits dunkelgrünen Blättern ist sie eine charaktervolle Erscheinung. Sie dient dort vor allem als wertvoller Bodenfestiger an feuchten Stellen und bereichert die Struktur deiner Pflanzung. Mit ihrer Wahl förderst du eine heimische Wildart, die an raue Bedingungen perfekt angepasst ist. Hast du schon einen kühlen, feuchten Platz für diese alpine Schönheit in deinem Garten reserviert?
Robuste Alpen-Spezialistin: Die Hegetschweiler-Weide trotzt Kälte und Feuchtigkeit.
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet fungiert die Hegetschweiler-Weide als wichtige Pionierpflanze (Erstbesiedlerin von Freiflächen). Mit ihrem weit verzweigten Wurzelwerk trägt sie maßgeblich dazu bei, instabile Böden an Berghängen zu festigen und vor Erosion (Bodenabtragung) zu schützen. Da für diese spezielle alpine Art derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, bleibt ihre Rolle als Nahrungspflanze für spezifische Insekten ein wertvolles Beobachtungsfeld für naturbewusste Gärtner. Als heimisches Gehölz leistet sie in jedem Fall einen Beitrag zur regionalen botanischen Vielfalt und Struktur im Garten.
Die Hegetschweiler-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft, da ihre Rinde Salicin (einen natürlichen Inhaltsstoff der Weiden) enthält. Bei Verzehr größerer Mengen kann dies zu Magenbeschwerden führen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Sträuchern besteht aufgrund der charakteristischen Weidengestalt im Regelfall nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.34 m
Wähle für die Hegetschweiler-Weide einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
Der Boden sollte stets feucht gehalten werden, da sie als Gebirgspflanze empfindlich auf Austrocknung reagiert.
Ein durchlässiger, aber wasserhaltender Boden entspricht am ehesten ihren natürlichen Ansprüchen.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Da sie extrem frosthart ist, benötigt sie in unseren Breiten keinen Winterschutz.
Ein Rückschnitt ist bei Bedarf möglich und sollte im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb erfolgen.
Die Vermehrung kann unkompliziert über Steckhölzer (unbewurzelte Zweigstücke) direkt in feuchter Erde erfolgen.
Gute Partnerin: Die Berg-Segge (Carex montana) – beide teilen die Vorliebe für kühle, feuchte Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend zu einem naturnahen Gebirgsensemble.
Die Hegetschweiler-Weide (Salix hegetschweileri) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine charakteristische Art der Hochgebirge, besonders in Österreich. Ihr typischer Lebensraum sind subalpine Lagen (Gebirgsregionen unterhalb der Baumgrenze), wo sie auf feuchten Schutthalden oder an Bachufern wächst. Morphologisch (das äußere Erscheinungsbild betreffend) zeichnet sie sich durch ihren strauchförmigen Wuchs und die kahl bleibenden, oft glänzenden Jahrestriebe aus. Im Gegensatz zu vielen verwandten Arten sind ihre Blätter bereits früh in der Entwicklung nahezu völlig unbehaart.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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