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Salix hegetschweileri
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Auch bekannt als: Salix hegetschweileri
Wer die Hegetschweiler-Weide (Salix hegetschweileri) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren glänzenden, kahl bleibenden Zweigen und den oberseits dunkelgrünen Blättern ist sie eine charaktervolle Erscheinung. Sie dient dort vor allem als wertvoller Bodenfestiger an feuchten Stellen und bereichert die Struktur deiner Pflanzung. Mit ihrer Wahl förderst du eine heimische Wildart, die an raue Bedingungen perfekt angepasst ist. Hast du schon einen kühlen, feuchten Platz für diese alpine Schönheit in deinem Garten reserviert?
Robuste Alpen-Spezialistin: Die Hegetschweiler-Weide trotzt Kälte und Feuchtigkeit.
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet fungiert die Hegetschweiler-Weide als wichtige Pionierpflanze (Erstbesiedlerin von Freiflächen). Mit ihrem weit verzweigten Wurzelwerk trägt sie maßgeblich dazu bei, instabile Böden an Berghängen zu festigen und vor Erosion (Bodenabtragung) zu schützen. Da für diese spezielle alpine Art derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, bleibt ihre Rolle als Nahrungspflanze für spezifische Insekten ein wertvolles Beobachtungsfeld für naturbewusste Gärtner. Als heimisches Gehölz leistet sie in jedem Fall einen Beitrag zur regionalen botanischen Vielfalt und Struktur im Garten.
Die Hegetschweiler-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft, da ihre Rinde Salicin (einen natürlichen Inhaltsstoff der Weiden) enthält. Bei Verzehr größerer Mengen kann dies zu Magenbeschwerden führen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Sträuchern besteht aufgrund der charakteristischen Weidengestalt im Regelfall nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2,34 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Hegetschweiler-Weide (Salix hegetschweileri) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine charakteristische Art der Hochgebirge, besonders in Österreich. Ihr typischer Lebensraum sind subalpine Lagen (Gebirgsregionen unterhalb der Baumgrenze), wo sie auf feuchten Schutthalden oder an Bachufern wächst. Morphologisch (das äußere Erscheinungsbild betreffend) zeichnet sie sich durch ihren strauchförmigen Wuchs und die kahl bleibenden, oft glänzenden Jahrestriebe aus. Im Gegensatz zu vielen verwandten Arten sind ihre Blätter bereits früh in der Entwicklung nahezu völlig unbehaart.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.