Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix helvetica
Auch bekannt als: Schweizer Weide
Du erkennst die Schweizer Weide sofort an ihren auffällig silbrig-weiß filzig behaarten Blättern und den kugeligen, aufrechten Kätzchenblüten, die oft zeitgleich mit dem Laub erscheinen. Mit ihrem kompakten, niedrigen Wuchs ist sie ideal für Steinanlagen oder kleinere Beete geeignet. Da sie direkt aus unserer Region stammt, förderst du mit ihr die natürliche Vielfalt und den Erhalt der heimischen Flora. Wenn du einen kühlen, hellen Standort hast, ist dieser robuste Strauch eine Bereicherung für dich.
Silberner Glanz aus den Alpen: Die robuste Weide für dein heimisches Naturparadies.
Da die Schweizer Weide in Österreich heimisch ist, stellt sie einen wertvollen Baustein für die regionale Biodiversität dar. Spezifische Daten zu einzelnen Bestäuberarten liegen für diese Weide in der Datenbank aktuell nicht vor, jedoch übernehmen heimische Gehölze generell eine wichtige Schutz- und Lebensraumfunktion für die lokale Tierwelt. Durch die Ansiedlung dieser Art in deinem Garten trägst du zum Erhalt der alpinen Flora bei. Besonders in naturnahen Gärten stützt sie das ökologische Gefüge durch ihre Anpassung an die hiesigen Umweltbedingungen.
Die Schweizer Weide ist als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält, wie alle Weidengewächse, Salicin in der Rinde, was bei versehentlichem Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund genommen werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.22 m
Standort: Wähle einen hellen, sonnigen bis halbschattigen Platz. In der Natur ist sie an kühleres Bergklima gewöhnt.
Boden: Die Erde sollte gut durchlässig und eher kalkarm sein. Frische bis feuchte Standorte werden bevorzugt, wobei Staunässe (stehendes Wasser) vermieden werden sollte.
Pflanzzeit: Setze die Weide idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Pflege: Da sie sehr langsam wächst, ist ein regelmäßiger Rückschnitt nicht erforderlich. Bei Bedarf kannst du sie nach der Blüte leicht in Form bringen.
Vermehrung: Eine Vermehrung ist über Stecklinge im zeitigen Frühjahr möglich.
Kombinationsempfehlung: Die Weiße Silberwurz (Dryas octopetala) ist eine hervorragende Partnerin. Beide Arten teilen sich in Österreich alpine Lebensräume und bilden eine ökologisch stimmige Pflanzengemeinschaft.
Die Schweizer Weide (Salix helvetica) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet in unserer Region liegt in Österreich, wo sie vor allem in alpinen Höhenlagen auf Blockschuttfluren (steinige Flächen mit grobem Gestein) und Gletschervorfeldern vorkommt. Charakteristisch ist ihr buschiger Wuchs, der selten eine Höhe von einem Meter überschreitet. Die dichte, wollige Behaarung der Blätter dient der Pflanze als natürlicher Verdunstungsschutz in exponierten Lagen.
3 Videos zu Schweizer Weide



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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