Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix hexandra
Auch bekannt als: Salix hexandra
An ihren markanten Blütenkätzchen, die oft mehr als die üblichen zwei bis drei Staubblätter tragen, lässt sich die Sechsmännige Weide (Salix hexandra) sofort erkennen. Da sie eine natürliche Kreuzung darstellt, bringt sie eine besondere genetische Vielfalt in deine grüne Oase. Mit dieser Weide entscheidest du dich für ein robustes Gehölz, das perfekt an unser regionales Klima angepasst ist. Du schaffst damit einen naturnahen Rückzugsraum, der ohne viel Aufwand gedeiht.
Ein Stück österreichische Flussauen-Natur für deinen feuchten Gartenbereich.
In ihrer Heimat Österreich übernimmt die Sechsmännige Weide wichtige ökologische Funktionen in feuchten Lebensräumen. Durch ihr dichtes Geflecht aus Zweigen bietet sie vielen Tieren einen geschützten Raum für den Nestbau oder als Versteck. Da sie als heimische Art perfekt in die regionalen Pflanzengesellschaften integriert ist, unterstützt sie das natürliche Gleichgewicht im Garten. Besonders an Teichrändern hilft sie durch ihre Wurzeln, das Erdreich zu festigen. Als standorttypisches Gehölz fördert sie die biologische Vielfalt, indem sie die natürliche Struktur einer Auenlandschaft im kleinen Maßstab nachbildet.
Die Sechsmännige Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Weidenarten enthält sie in ihrer Rinde den Wirkstoff Salicin, was bei versehentlichem Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. Achte darauf, dass Kinder im Garten keine Zweige oder Blätter in den Mund nehmen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Okt – Mai
Suche für diese Weide einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz aus.
Der Boden sollte dauerhaft feucht sein; normale Gartenerde ist meist zu trocken, es sei denn, sie ist sehr lehmig.
Pflanzzeit ist idealerweise von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Achte beim Pflanzen auf genügend Abstand zu Gebäuden, da Weiden ein kräftiges Wurzelwerk entwickeln.
Ein Rückschnitt im Spätwinter fördert die Vitalität und hält den Strauch in Form.
Die Vermehrung ist unkompliziert: Stecke im Frühjahr einfach abgeschnittene Zweige direkt in die feuchte Erde.
Dünger ist in der Regel nicht notwendig, solange der Boden ausreichend Wasser speichert.
Gute Partnerin: Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – beide Arten teilen die Vorliebe für nasse Standorte und bilden eine harmonische Einheit am Wasserlauf.
Die Sechsmännige Weide (Salix hexandra) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine natürliche Hybride aus der Silberweide (Salix alba) und der Mandelweide (Salix triandra). In Mitteleuropa ist sie primär in Österreich verbreitet, wo sie typischerweise in Auenlandschaften und an Uferrandstreifen vorkommt. Morphologisch besticht sie durch ihren strauchartigen Wuchs und die namensgebende Besonderheit von bis zu sechs Staubblättern in den männlichen Blüten. Die Blätter sind schmal geformt und ähneln denen der Elternarten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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