Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix macrophylla
Auch bekannt als: Salix macrophylla
Schon von weitem fällt die Großblättrige Weide (Salix macrophylla) durch ihre namensgebenden, außergewöhnlich kräftigen Blätter auf. Da sie eine Ektomykorrhiza (EM), also eine enge Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln, eingeht, fördert sie die Bodengesundheit auf ganz natürliche Weise. Auch wenn sie für Kinder weniger geeignet ist, bietet sie als indigenes (ursprünglich heimisches) Gewächs einen authentischen Lebensraum. Du kannst mit ihr gezielt regionale Gehölzstrukturen stärken und so ein Stück echte Wildnis bewahren.
Heimische Rarität: Die Großblättrige Weide für echte Naturkenner.
Als heimischer Archäophyt ist die Großblättrige Weide ein fester Bestandteil unserer Flora. Besonders hervorzuheben ist ihre Fähigkeit zur Ektomykorrhiza (EM), einer Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln, die den Nährstoffhaushalt des Gartenbodens verbessert. Da sie in der Roten Liste unter Kategorie D (Datenlage unzureichend) gelistet ist, leistest du mit ihrer Anpflanzung einen Beitrag zur Erhaltung einer wenig dokumentierten Art. Als regionales Gehölz bietet sie eine natürliche Struktur, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Da für diese spezielle Art keine konkreten Bestäubungsdaten vorliegen, bleibt ihr Nutzen für die Insektenwelt ein spannendes Feld für Beobachtungen in deinem eigenen Garten.
Die Großblättrige Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an den weidentypischen Inhaltsstoffen wie Salicin in der Rinde, die bei Kontakt oder versehentlichem Verzehr Unverträglichkeiten hervorrufen können. In einem Garten, in dem kleine Kinder spielen, solltest du dieses Gehölz daher eher in Randbereiche pflanzen, die nicht als aktive Spielfläche genutzt werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Pflanze die Großblättrige Weide im zeitigen Frühjahr von März bis Mai.
Alternativ ist eine Pflanzung im Herbst von September bis November möglich, solange der Boden offen ist.
Da die Art als indigen gilt, ist sie bestens an unser regionales Klima angepasst.
Achte auf einen Standort mit ausreichend Licht, da Weiden für eine gesunde Entwicklung meist sonnenliebend sind.
Der Boden sollte eine gleichmäßige Feuchtigkeit aufweisen, um dem natürlichen Durst dieses Gehölzes gerecht zu werden.
Die Pflanze lebt in einer Ektomykorrhiza (EM), einer Symbiose mit Bodenpilzen, die du durch die Gabe von reifem Kompost unterstützen kannst.
Da sie laut Datenlage nicht als kindersicher eingestuft wird, empfiehlt sich ein Standort abseits von direkten Spielflächen.
Ein Rückschnitt kann im späten Winter erfolgen, um die Vitalität und Form des Strauches zu erhalten.
In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Wässern für das Anwurzeln unerlässlich.
Gute Partnerin: Die Purpur-Weide (Salix purpurea) – beide sind heimisch und ergänzen sich hervorragend in einer naturnahen Wildstrauchhecke.
Die Großblättrige Weide (Salix macrophylla) ist eine botanische Besonderheit, die in Österreich als indigen (ursprünglich heimisch) vorkommt. Sie wird zudem als Archäophyt (Pflanzenart, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft, was ihre lange Geschichte in unserer Kulturlandschaft unterstreicht. Charakteristisch sind die im Vergleich zu verwandten Arten sehr großflächigen Blätter und der robuste Wuchs. In der Fachwelt wird sie auf der Roten Liste in der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt, was ihre Seltenheit in Dokumentationen unterstreicht. Durch ihre Fähigkeit zur Ektomykorrhiza bildet sie unter der Erde ein wichtiges Netzwerk mit nützlichen Bodenpilzen aus.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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