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Salix multinervis subsp. multinervis
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An den auffallend stark geaderten Blättern lässt sich die Vielnervige Weide sofort erkennen. Dieser gebietsfremd Strauch wächst eher niedrig und erreicht meist nur eine moderate Höhe, was ihn zu einem idealen Kandidaten für naturnahe Gärten macht. Als indigene Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und geht im Boden eine wertvolle Ektomykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel) ein. Diese Symbiose fördert die Vitalität der Pflanze und verbessert die Bodenqualität nachhaltig. Wenn du ein Herz für unsere ursprüngliche Flora hast, ist dieser Strauch eine Bereicherung für dein grünes Refugium. Du schaffst damit ein Stück echte Wildnis in deinem Garten.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Die Vielnervige Weide spielt nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen eine wichtige Rolle im Bodenökosystem, da sie eine Ektomykorrhiza (EM) eingeht. Diese Verbindung zwischen Wurzeln und Pilzen verbessert den Nährstoffkreislauf im Garten erheblich. Da sie als indigene Art (einheimisch) eingestuft ist, ist sie ein fester Bestandteil der regionalen biologischen Vielfalt. Auch wenn für diese Unterart keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, sichert ihre Präsenz die Stabilität heimischer Pflanzengesellschaften. Sie dient als wichtiger Baustein für ein funktionierendes Netzwerk aus Pflanzen, Pilzen und Bodenlebewesen.
Die Vielnervige Weide wird laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanze enthält in ihrer Rinde Salicin sowie Gerbstoffe, die bei Verzehr zu Magenbeschwerden führen können. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit lebensgefährlich giftigen Arten.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Verholzung
Verholzt
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Vielnervige Weide (Salix multinervis subsp. multinervis) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Sie ist in Mitteleuropa indigen und besiedelt typischerweise feuchte Standorte wie Moore oder Heiden. Ein charakteristisches Merkmal sind die unterseits netzartig hervortretenden Blattadern, die ihr auch den Namen gaben. In der Roten Liste wird sie aktuell als nicht gefährdet geführt, was sie zu einer robusten Wahl für ökologische Pflanzungen macht.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.