Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix smithiana
Auch bekannt als: Salix ×smithiana
An ihren langen, lanzettlichen (lanzettenförmig zugespitzten) Blättern und den silbrigen Kätzchenblüten lässt sich die Kübler-Weide sofort erkennen. Sie gehört zu den Pflanzen, die eine EM-Mykorrhiza (eine Form der Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) ausbilden, was die Gesundheit des Bodens aktiv fördert. Wenn du einen feuchten Gartenplatz ökologisch aufwerten möchtest, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl. Hast du schon ein Plätzchen für diese robuste Pionierpflanze reserviert?
Heimische Kraft für feuchte Gärten: Die robuste Kübler-Weide.
Als indigene Art (einheimisch) ist die Kübler-Weide ein fester Bestandteil unserer Natur. Ihre ökologische Bedeutung zeigt sich unter anderem in der Symbiose der EM-Mykorrhiza (Ektomykorrhiza), die das Bodenleben stabilisiert und den Nährstoffkreislauf unterstützt. In der Roten Liste Deutschlands wird sie unter der Kategorie D (Daten unzureichend) geführt, was eine genaue Beobachtung im Garten wertvoll macht. Da sie als Archäophyt (eine bereits vor Jahrhunderten eingewanderte oder heimische Art) gilt, ist sie perfekt an die regionalen Umweltbedingungen angepasst.
Die Kübler-Weide wird in Gartenregistern als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die enthaltenen Wirkstoffe wie Salicin in der Rinde, die bei versehentlichem Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Für einen reinen Spielgarten mit Kleinkindern ist sie daher nur bedingt zu empfehlen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Die Kübler-Weide ist ein unkomplizierter Gast, sofern der Standort stimmt. Sie bevorzugt einen hellen Platz mit ausreichend Bodenfeuchtigkeit, da sie als typische Auenpflanze an wassernahe Lebensräume angepasst ist.
Standort: Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ideal.
Boden: Der Boden sollte tiefgründig und humos sein; Staunässe wird meist gut vertragen.
Pflanzzeit: Setze die Weide von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Da Weiden sehr schnittverträglich sind, kannst du sie im Spätwinter kräftig zurückschneiden, um den Austrieb junger Ruten zu fördern.
Vermehrung: Die Vermehrung ist über Steckhölzer im Frühjahr sehr einfach möglich.
Kombination: Ein idealer Partner ist die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus). Beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzen sich an Teichrändern zu einem stabilen ökologischen Gefüge.
Die Kübler-Weide (Salix smithiana) ist eine natürliche Kreuzung aus der Sal-Weide (Salix caprea) und der Korb-Weide (Salix viminalis). Sie kommt als indigene (einheimische) Art in Regionen wie Österreich vor und besiedelt bevorzugt feuchte Standorte in Flussauen oder an Grabenrändern. Morphologisch vereint sie die breiteren Blätter der einen mit der Wuchskraft der anderen Elternart. Eine Besonderheit ist die Ausbildung einer EM-Mykorrhiza (Ektomykorrhiza), bei der ein Pilzgeflecht die Wurzelspitzen zum gegenseitigen Nährstoffaustausch umhüllt.
3 Videos zu Kübler-Weide



•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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