Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix udensis
Auch bekannt als: Drachenweide, Amur-Weide
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Kaum zu übersehen: Die Amur-Weide (Salix udensis) besticht durch ihre langen, eleganten Blätter und die kräftige, verholzte Wuchsform, die Deinem Garten eine klare Struktur verleiht. Als breitblättriges Gehölz ist sie ein wichtiger Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie dauerhaften Lebensraum und Schutz bietet. Da für diese spezielle Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, schätzen Kenner sie vor allem für ihre Robustheit und die klimatische Ausstrahlung. Wenn Du einen Platz mit ausreichend Feuchtigkeit hast, wird sie schnell zu einem markanten Blickfang. Achte darauf, dass sie genügend Raum bekommt, um ihre charakteristische Form voll zu entfalten.
Strukturgeber mit Charakter: Die robuste Amur-Weide für feuchte Gartenbereiche.
Als verholztes Element bildet die Amur-Weide ein beständiges Gerüst in der Gartenökologie. Die breitblättrige Belaubung bietet während der Sommermonate wertvollen Schatten und dient als Rückzugsort für verschiedene Lebewesen. Durch die Verdunstung über die Blätter trägt sie zur Regulierung des Mikroklimas (kleinräumiges Klima) bei und erhöht die lokale Luftfeuchtigkeit. Auch ohne spezifisch dokumentierte Insektenbeziehungen in der Datenbank ist die Struktur eines solchen Gehölzes für die Vernetzung von Lebensräumen wichtig. Abgeworfenes Laub dient im Herbst als Nahrungsgrundlage für Bodenorganismen und fördert den Humusaufbau. In größeren Gärten fungiert sie zudem als Windschutz und Erosionshemmer.
Bitte beachte, dass die Amur-Weide als nicht kindersicher eingestuft wird. Insbesondere die Rinde und Blätter enthalten Stoffe, die bei Verzehr Unverträglichkeiten hervorrufen können. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest Du die Pflanze an einem Ort platzieren, der nicht direkt als Spielfläche genutzt wird, um einen sicheren Umgang zu gewährleisten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
10.42 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit viel Licht, idealerweise in der vollen Sonne oder im lichten Halbschatten.
Der Boden sollte stets ausreichend feucht und nährstoffreich sein, um das starke Wachstum zu unterstützen.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Weide bevorzugt zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Alternativ ist eine Pflanzung von September bis November möglich, sofern der Boden offen ist.
Halte bei der Pflanzung ausreichend Abstand zu Wegen und Gebäuden, da Weiden ein kräftiges Wurzelwerk entwickeln.
Ein Rückschnitt im späten Winter fördert die Vitalität und hält den Strauch in der gewünschten Form.
Die Vermehrung kann unkompliziert über Steckhölzer im zeitigen Frühjahr erfolgen.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) — sie besiedelt ähnliche feuchte Standorte und ergänzt die Weide im Uferbereich ökologisch sinnvoll.
Die Amur-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Ursprünglich in Ostasien, insbesondere in der Amur-Region beheimatet, hat sie sich in unseren Breitengraden als vitales Gartengehölz etabliert. Man erkennt sie an ihren breitblättrigen, wechselständigen Blättern und dem typisch verholzten Stamm- und Astwerk der Gattung Salix. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist feuchte Uferzonen und Auenlandschaften, was sie besonders widerstandsfähig gegenüber zeitweiliger Staunässe macht.
3 Videos zu Amur-Weide
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →