Bild folgtKI-generierte IllustrationSalpingus planirostris (Fabricius, 1787)
Fabricius, 1787
Die gestreckte Körperform und der rüsselartig verlängerte Kopf zeichnen diesen kleinen Käfer besonders aus. In unseren Gärten findet man den heimischen Salpingus planirostris (Salpingus planirostris) vor allem dort, wo altes Holz und lockere Rinde vorhanden sind. Er gehört zur Familie der Salpingidae (Rindenfresser), was bereits einen Hinweis auf seinen bevorzugten Aufenthaltsort gibt. Als räuberisch lebende Art ernährt er sich primär von anderen kleinen Insekten oder Milben, die er in Rindenspalten aufspürt. Zusätzlich können Pilze oder zerfallendes organisches Material auf seinem Speiseplan stehen. Im ökologischen Gefüge Deines Gartens nimmt er somit eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Kleinstlebewesen ein. Der Käfer ist ein Nützling, der zur Artenvielfalt und zum biologischen Gleichgewicht beisteuert. Um ihn zu fördern, solltest Du Schnittholz oder Totholzstapel nicht sofort entsorgen, sondern in einer ruhigen Ecke belassen. Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Gehölzen bietet ihm den nötigen Lebensraum über das ganze Jahr hinweg. Er ist ein unauffälliger, aber wertvoller Mitbewohner, der keinerlei Schäden an lebenden Pflanzen anrichtet. Seine Anwesenheit ist ein Zeichen für ein funktionierendes Kleinklima in Deiner grünen Oase.
Dieser Käfer ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keinerlei Giftstoffe. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist jedoch ein wertvoller Teil der heimischen Natur. In Deinem Garten verhält er sich neutral bis nützlich und schädigt keine gesunden Pflanzen.
Salpingus planirostris (Salpingus planirostris) ist ein Vertreter der Familie Salpingidae (Rindenfresser) innerhalb der Ordnung der Käfer. Seine Verbreitung erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo er als heimische Art gilt. Die Tiere bevorzugen Lebensräume mit einem hohen Anteil an Alt- und Totholz. Dort leben sie überwiegend unter der Rinde von Gehölzen, wo sie räuberisch von verschiedenen Kleinstlebewesen existieren.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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