Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia farinacea
Auch bekannt als: Mehliger Salbei, Ährensalbei, Ähren-Salbei, Ähriger Salbei, Mehl-Salbei
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Mehligen Salbei (Salvia farinacea) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die intensiv blauen Blütenähren und der namensgebende weiß-mehlige Überzug an Stielen und Kelchen sind unverwechselbar. Diese feine Behaarung, das sogenannte Indument (Pflanzenhaare), dient der Art als wirksamer Schutz vor Verdunstung an heißen Tagen. Als Lippenblütler (Pflanzenfamilie mit zweigeteilten Blütengehäusen) bietet er eine interessante Blütenstruktur für die hiesige Insektenwelt. Auch wenn uns für diese spezifische Art noch keine konkreten Bestäubungsdaten vorliegen, bereichert er dein Beet durch seine lange Präsenz bis in den Spätsommer. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen blauen Blickfang gefunden?
Intensiv blaue Blütenähren mit markantem silber-mehligen Überzug.
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Als typischer Lippenblütler hält der Mehlige Salbei seinen Nektar tief in der Kronröhre (dem röhrenförmig verwachsenen Teil der Blüte) verborgen. Da in unserer Datenbank aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insektenarten vorliegen, können keine einzelnen Bestäuber benannt werden. Die Morphologie (Form und Bau) der Blüte lässt jedoch darauf schließen, dass vor allem Insekten mit ausreichend langen Rüsseln Zugang zu den Vorräten finden. Die stehengelassenen Samenstände sind im Winter ein wichtiger Strukturgeber im Garten und können kleinen Tieren als Unterschlupf dienen. Durch die späte Blütezeit wird das Nahrungsangebot im Gartenjahr sinnvoll ergänzt.
Der Mehlige Salbei wird nach den vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft. Er ist zwar nicht als hochgiftig bekannt, sollte aber keinesfalls verzehrt werden. Da keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht, ist die Pflanze für den allgemeinen Gartenbereich geeignet, sollte aber außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Sep – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Der Mehlige Salbei benötigt einen vollsonnigen Standort, um seine intensiven Farben voll auszubilden.
Boden : Die Erde sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit : Ideale Zeiträume sind das Frühjahr von März bis Mai oder der Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Wasserbedarf : Er kommt mit normaler Gartenerde gut zurecht, was einem mäßigen Feuchtebedarf entspricht; in langen Trockenphasen solltest du jedoch regelmäßig gießen.
Pflege : Ein Rückschnitt verblühter Stände im Spätsommer kann eine zweite Blütewelle begünstigen.
Vermehrung : Die Vermehrung gelingt im Frühjahr gut über Aussaat oder durch Stecklinge.
Winter : In sehr kalten Regionen ist ein leichter Schutz aus Reisig empfehlenswert.
Kombinationsempfehlung : Eine gute Partnerin ist der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis). Da beide in der Region heimisch sind, ergänzen sie sich ökologisch und optisch perfekt, wobei der Wiesen-Salbei die Blütezeit im Garten bereits im Frühsommer einleitet.
Der Mehlige Salbei (Salvia farinacea) ist ein Vertreter aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). In unserer Region ist die Art in Österreich heimisch, wo sie bevorzugt an warmen und sonnigen Standorten gedeiht. Ein charakteristisches Merkmal ist der vierkantige Stängel sowie die dichte, mehlartige Behaarung der Kelchblätter, die ihm seinen Namen gab. Die Pflanze wächst als ausdauernde krautige Pflanze (eine mehrjährige Pflanze, die nicht verholzt) und erreicht eine Höhe von etwa 30 bis 90 Zentimetern.
2 Videos zu Mehliger Salbei


•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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