Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia pomifera
Auch bekannt als: Apfel-Salbei, Apfeltragender Salbei, Kreta-Salbei
Schon von weitem fällt der Apfel-Salbei (Salvia pomifera) durch seine markanten, silbrig-behaarten Blätter und den kompakten, strauchigen Wuchs auf. Unverwechselbar machen ihn die oft auftretenden Gallen (lokale Pflanzenauswüchse), die an kleine Äpfel erinnern und ihm seinen Namen gaben. Die Pflanze kommt hervorragend mit Trockenheit zurecht und ist damit bestens für zunehmende Hitzeperioden gerüstet. Wenn Du einen robusten und außergewöhnlichen Akzent im sonnigen Beet setzen möchtest, ist dieser Salbei genau richtig für Dich.
Seltener Hitzeprofi: Der silbrige Apfel-Salbei für naturnahe Gärten in Österreich.
Da für den Apfel-Salbei (Salvia pomifera) keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, liegt sein ökologischer Wert primär in der Erhaltung der heimischen Pflanzenvielfalt Österreichs. Als Lippenblütler (Lamiaceae) stellt er eine spezialisierte Blütenform bereit, die für verschiedene Insektengruppen zugänglich ist. Die Pflanze dient als Strukturgeber auf trockenen Magerstandorten und trägt zur Bodenbefestigung an Hanglagen bei. Seine silbrige Behaarung ist ein wichtiger Anpassungsmechanismus an Trockenstress. Im Winter bieten die stehengelassenen Triebe Rückzugsorte für Kleinstlebewesen im naturnahen Garten.
Der Apfel-Salbei (Salvia pomifera) ist nicht kindersicher. Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle ist von einem Verzehr oder einer Verwendung als Küchenkräuter-Ersatz abzusehen. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch sollte die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stehen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Pflanzenhöhe
1 m
Suche einen Standort in voller Sonne, idealerweise auf einem warmen Südwesthang.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein, um Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die optimale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst bis Ende November.
Nach dem Anwachsen benötigt die Pflanze nur bei extremer Trockenheit zusätzliches Wasser.
Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen buschigen Wuchs und verhindert das Verholzen.
Die Vermehrung ist über Stecklinge (abgeschnittene Triebspitzen zur Bewurzelung) im Sommer möglich.
Auf Düngergaben kannst Du weitgehend verzichten; eine leichte Kompostgabe im Frühjahr genügt.
Gute Partnerin: Der Aufrechte Ziest (Stachys recta) – beide Arten bevorzugen trocken-warme Standorte und kommen gemeinsam in natürlichen Pflanzengesellschaften vor.
Der Apfel-Salbei (Salvia pomifera) ist ein ausdauernder Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). In der Region ist er vor allem in Österreich heimisch, wo er bevorzugt an trockenen, sonnenexponierten Stellen wächst. Er erreicht Wuchshöhen zwischen 60 und 100 Zentimetern und zeichnet sich durch seine behaarten Blätter aus, die als Verdunstungsschutz dienen. Die Blüten erscheinen in Scheinquirlen (kranzartige Anordnung der Blüten um den Stängel) und weisen die für Salbei-Arten typische Zweilippigkeit auf.
2 Videos zu Apfeltragender Salbei


•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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