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Salvia pratensis subsp. pratensis
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Du erkennst den Wiesen-Salbei sofort an seinen tiefvioletten Lippenblüten, die in Etagen an den vierkantigen Stängeln stehen, und dem würzigen Duft seiner behaarten Blätter. Er ist ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Natur, steht jedoch bereits auf der Vorwarnliste (Kategorie für Arten, die merklich zurückgehen), da seine Lebensräume schwinden. In deinem Garten hilft er dabei, die regionale Artenvielfalt zu bewahren und bietet eine Lebensgrundlage in einer Zeit, in der magere Wiesen selten werden. Wenn du einen vollsonnigen Platz mit kargem Boden hast, ist er eine der treuesten Wildstauden für deinen Naturgarten.
Violettes Juwel der Magerrasen: Ein heimischer Überlebenskünstler für sonnige Plätze
Als einheimische Art ist der Wiesen-Salbei ein wichtiger Baustein für das ökologische Gleichgewicht in trockenen Lebensräumen. Da die Pflanze auf der Vorwarnliste (Rote Liste V) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum regionalen Artenschutz. Er geht eine nützliche Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, welche die Bodenstruktur nachhaltig verbessert. Seine tiefen Wurzeln lockern den Boden auf und machen ihn für Bodenlebewesen attraktiver. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als wichtige Struktur für überwinternde Organismen.
Der Wiesen-Salbei wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn er keine starken Gifte enthält, sollten Pflanzenteile nicht in größeren Mengen verzehrt werden. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen blauen Wiesenblumen, die jedoch meist ebenfalls harmlos sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,484 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis subsp. pratensis) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er ist eine indigene (ursprünglich heimische) Art, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Kalkmagerrasen und trockenen Wiesen vorkommt. Charakteristisch ist der mechanische Bestäubungsapparat seiner Blüten, der durch Druck ausgelöst wird. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet eine kräftige Pfahlwurzel aus, mit der sie trockene Perioden in der Natur gut übersteht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.