Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia splendens
Auch bekannt als: Feuer-Salbei, Feuersalbei
Unverwechselbar ist der Feuer-Salbei (Salvia splendens) durch seine intensiv roten, röhrenförmigen Blüten, die in aufrechten Kerzen über dem dunkelgrünen Laub thronen. Da konkrete Daten zu spezialisierten Bestäubern für diese Art in der Datenbank derzeit noch fehlen, beobachte am besten selbst, welche Gäste die Blüten in deinem Garten besuchen. Du kannst mit dieser Pflanze gezielt visuelle Reize setzen, die das Farbspektrum deiner Beete erweitern. Achte dabei stets auf die speziellen Bedürfnisse dieser wärmeliebenden Art, damit sie sich optimal entwickelt.
Ein feuriger Österreicher: Intensive Farbakzente für sonnige Gartenplätze.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für den Feuer-Salbei (Salvia splendens) derzeit keine spezifischen Aufzeichnungen über die Interaktion mit heimischen Insektenarten vor. Aufgrund der tiefen Blütenröhren ist jedoch davon auszugehen, dass er Nektar für Insekten mit langen Rüsseln bereitstellt. Da die Art in der Region Österreich als heimisch gelistet ist, fügt sie sich in das dortige Ökosystem ein. Ohne quantitative Nektardaten bleibt seine genaue energetische Bedeutung für Wildbienen oder Falter noch zu bestimmen. Es liegen zudem keine Daten zur Relevanz als Raupenfutterpflanze oder zur Bedeutung der Samen für die Vogelwelt vor. Deine Beobachtungen im eigenen Garten sind daher besonders wertvoll.
Der Feuer-Salbei (Salvia splendens) ist als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder nicht in Versuchung geraten, Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. Eine Verwechslung mit dem essbaren Garten-Salbei (Salvia officinalis) sollte aufgrund der auffällig roten Blüten und der fehlenden silbrigen Behaarung der Blätter vermieden werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser an den Wurzeln) zu vermeiden.
Pflanze den Salbei am besten zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Bio-Saatgut für diese Art ist im Fachhandel oft für etwa 3 Euro pro Packung erhältlich.
Achte darauf, dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt, aber lass sie zwischen den Wassergaben oberflächlich abtrocknen.
Eine Vermehrung gelingt gut über Stecklinge (abgeschnittene Triebstücke), die im Frühjahr bewurzelt werden.
Da die Pflanze in Österreich heimisch ist, kommt sie mit den dortigen klimatischen Bedingungen an geschützten Plätzen gut zurecht.
Ein Rückschnitt nach der ersten Blütewelle fördert oft die Bildung neuer Triebe und einen zweiten Flor (Blütenflor).
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) - beide teilen ähnliche Standortansprüche und die Schafgarbe bietet als heimische Art zusätzlichen ökologischen Mehrwert.
Der Feuer-Salbei (Salvia splendens) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). In unserer Region ist er laut Datenbestand in Österreich verbreitet und besiedelt dort passende Standorte. Charakteristisch ist der vierkantige Stängel, der typisch für diese Pflanzengruppe ist, sowie die gegenständig angeordneten, herzförmigen Blätter mit deutlich gesägtem Rand. Die Blütenstruktur zeigt den klassischen Aufbau aus Ober- und Unterlippe, was eine Anpassung an spezialisierte Bestäuber darstellt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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